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GBP/USD Kursprognose: Scheint anfällig, da schwache britische Arbeitsmarktdaten die Wetten auf eine Zinssenkung der BoE im März anheben

  • GBP/USD zieht am Dienstag aufgrund schwacher britischer Beschäftigungsdaten starke Verkäufer an.
  • Ein moderater Anstieg des USD übt weiteren Druck auf die Kassakurse aus und trägt zum Rückgang bei.
  • Händler blicken nun auf den britischen CPI und die FOMC-Protokolle am Mittwoch für neue Impulse.

Das Währungspaar GBP/USD driftet am Dienstag zum zweiten Mal in Folge nach unten und fällt während der frühen europäischen Sitzung auf ein über einwöchiges Tief im Bereich von 1,3500, nachdem der britische Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde. Das Office for National Statistics (ONS) berichtete, dass die ILO-Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich in den drei Monaten bis Dezember auf 5,2% gestiegen ist, von 5,1% im Vormonat, was den höchsten Stand seit Anfang 2021 markiert. Weitere Details zeigten, dass die Zahl der Personen, die Arbeitslosengeld beantragen, im Januar auf 28,8K gestiegen ist, was auf eine anhaltende Abschwächung des britischen Arbeitsmarktes zu Beginn des Jahres 2026 hinweist.

Darüber hinaus hat sich das jährliche Lohnwachstum im Berichtszeitraum ebenfalls abgeschwächt und ist auf den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren gefallen. Tatsächlich stiegen die durchschnittlichen Verdienste ohne Bonus in den drei Monaten bis Dezember um 4,2%, gegenüber 4,6% im vorherigen Quartal, während der Index einschließlich Boni auf 4,2% von zuvor 4,6% zurückging. Abgesehen von Überraschungen bei den britischen Verbraucherpreisdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden, bestätigen die neuesten Beschäftigungsdetails die Wetten auf eine Zinssenkung im März durch die Bank of England (BoE) und belasten das Britische Pfund (GBP).

Der US-Dollar (USD) hingegen steigt auf ein über einwöchiges Hoch und erweist sich als weiterer Faktor, der Druck auf das GBP/USD-Paar ausübt. Der USD fehlt jedoch an bullischer Überzeugung angesichts der dovishen Erwartungen an die Federal Reserve (Fed). Tatsächlich haben Händler ihre Wetten erhöht, dass die US-Notenbank im Juni die Borrowing Costs senken wird, nachdem am Freitag schwächere US-Verbraucherpreisdaten veröffentlicht wurden. Darüber hinaus deutet die aktuelle Marktpreisgestaltung auf eine höhere Wahrscheinlichkeit von mindestens zwei Zinssenkungen im Jahr 2026 hin, was zusammen mit Bedrohungen für die Unabhängigkeit der Fed das Aufwärtspotenzial des USD begrenzt.

Händler scheinen ebenfalls zurückhaltend zu sein und entscheiden sich, auf weitere Hinweise zum Zinssenkungspfad der Fed zu warten, bevor sie neue Richtungswetten eingehen. Daher wird der Fokus auf den FOMC-Protokollen und dem entscheidenden US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) liegen, die am Mittwoch bzw. Freitag veröffentlicht werden. Der geldpolitische Ausblick der Fed wird wiederum eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der Preisdynamik des USD spielen. Abgesehen davon könnte der britische Verbraucherpreisindex (CPI) am Mittwoch etwas Volatilität bringen und dem GBP/USD-Paar im späteren Verlauf der Woche bedeutende Impulse verleihen.

GBP/USD 4-Stunden-Chart

Technische Analyse:

Das Währungspaar GBP/USD findet erneut etwas Unterstützung in der Nähe des 200-Perioden-Simple Moving Average (SMA) im 4-Stunden-Chart, in der Nähe des Bereichs von 1,3550, der nun als wichtiger Wendepunkt für kurzfristige Händler fungieren sollte. Das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt negativ, was darauf hinweist, dass die MACD-Linie unter der Signallinie in der Nähe der Nulllinie liegt. Der RSI liegt bei 40 (neutral bis bärisch), nachdem er sich von früheren Tiefstständen erholt hat, was darauf hindeutet, dass Aufwärtsversuche fragil bleiben könnten.

Ein Halten über dem steigenden 200-Perioden-SMA würde eine unterstützende kurzfristige Tendenz bewahren, während ein Schlusskurs darunter den Verkäufern die Initiative übergeben würde. Ein Wechsel des MACD-Histogramms in den positiven Bereich würde auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeuten. Der RSI muss 50 zurückerobern, um die Erholungsaussichten zu stärken; ein Verweilen unter 50 würde Rallyes begrenzen und den Fokus auf den Aufbau einer Basis anstatt auf eine höhere Ausdehnung legen.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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