USD/JPY rutscht in Richtung 152,70, da Risikoaversion den Yen stärkt
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/JPY fällt, da der US-Aktienverkauf und die Neubewertung des Risikos den defensiven japanischen Yen begünstigen.
- Fed hält die Zinsen stabil und verweist auf die Stabilisierung des Arbeitsmarktes und anhaltenden Inflationsdruck.
- Händler verdauen leichten Anstieg der Arbeitslosenanträge im Zuge von Powells datenabhängiger Geldpolitik.
USD/JPY fällt während der nordamerikanischen Sitzung am Donnerstag um 0,33%, nachdem die Finanzmärkte einen Verkaufsdruck auf US-Aktien, Edelmetalle und eine leichte Aufwertung des US-Dollars (USD) erlebten. Zum Zeitpunkt der Erstellung handelt das Paar volatil bei etwa 152,70-153,00.
Der Yen stärkt sich, da die Verluste an US-Aktien und die Vorsicht der Fed eine späte Umkehr bei USD/JPY auslösen
Der japanische Yen (JPY) wertete auf, während sich die Risikobereitschaft änderte, was den US-Dollar nach oben trieb, bevor er gegen seinen asiatischen Pendant gehandelt wurde. Die US-Aktienmärkte fielen, da die Microsoft-Aktien um fast 12% einbrachen. Die Anleger waren vorsichtig hinsichtlich des Zeitplans für die Realisierung von Renditen aus Investitionen in KI-Initiativen.
In der Zwischenzeit verdauten die Händler die Entscheidung der Federal Reserve (Fed), die Zinsen unverändert zu halten, bei einer ereignislosen Sitzung, wobei Journalisten sich mehr um Jerome Powells Entscheidung sorgten, im Gremium zu bleiben, nachdem er seine Amtszeit als Fed-Vorsitzender beendet hatte.
Die Mitglieder der Fed waren sich etwas sicherer, dass sich der Arbeitsmarkt stabilisiert hatte, während die Inflation hoch blieb. Dies deutete darauf hin, dass die Notenbank die Zinsen auf dem aktuellen Niveau halten sollte, um die Auswirkungen der drei Zinssenkungen des letzten Jahres besser zu bewerten.
Zusätzlich kommentierte Fed-Vorsitzender Jerome Powell, dass sie datenabhängig bleiben werden und Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung getroffen werden sollten. Er fügte hinzu, dass er ein solides Wirtschaftswachstum erwartet.
Früher lagen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung für die Woche bis zum 24. Januar bei 209K, nach 210K, was über den Prognosen von 205K lag und eine leichte Abschwächung am Rande der Arbeitsmarktdaten signalisiert.
USD/JPY Preisprognose: Technische Perspektive
Obwohl USD/JPY während der Sitzung schwankte, scheint es darauf vorbereitet zu sein, aufeinanderfolgende Sitzungen eines 'bullish harami'-Kerzenmusters zu erreichen, das normalerweise am Ende eines bärischen Laufs auftritt.
Wenn USD/JPY 155,00 überschreitet, könnten Käufer den Wechselkurs auf das letzte Zyklushoch vom 23. Januar bei 159,22 treiben. Bei weiterer Stärke könnten Händler 160,00 herausfordern, angesichts von Interventionsängsten. Auf der anderen Seite, wenn das Paar unter das Tageslow vom 22. Januar von 152,09 fällt, könnte dies das 'bullish harami' negieren und einen Test von 150,00 verschärfen.
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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