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Dollar zum Yen behauptet – Fed hält Kurs bei unveränderter Zinspolitik

Der japanische Yen (JPY) steht am Mittwoch unter Druck gegenüber dem US-Dollar (USD), während USD/JPY Gewinne nach der geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) konsolidiert. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt das Paar bei etwa 153,92, was einem Anstieg von fast 1 % im Tagesverlauf entspricht.

Die Fed ließ ihren Leitzins im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % unverändert, was den Markterwartungen entspricht. Die Entscheidung wurde mit 10 zu 2 Stimmen angenommen, wobei die Fed-Gouverneure Stephen Miran und Christopher Waller gegen eine Zinssenkung um 25 Basispunkte stimmten.

In ihrer begleitenden Erklärung sagte die Fed, dass die wirtschaftliche Aktivität in solidem Tempo gewachsen sei, während sie anmerkte, dass die Beschäftigungsgewinne niedrig geblieben sind und die Arbeitslosenquote Anzeichen einer Stabilisierung zeigt.

Die Entscheidungsträger räumten ein, dass die Inflation weiterhin etwas erhöht ist, und betonten, dass die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten hoch bleibt, und wiederholten, dass der Ausschuss auf Risiken auf beiden Seiten seines dualen Mandats achtet.

Die Zentralbank bekräftigte, dass zukünftige geldpolitische Entscheidungen datenabhängig bleiben werden, und wiederholte ihr Engagement zur Unterstützung der maximalen Beschäftigung und zur Rückführung der Inflation auf ihr Ziel von 2 %.

Da die Entscheidung vollständig eingepreist ist, war die unmittelbare Marktreaktion etwas gedämpft. Der US-Dollar bleibt gestützt, wobei der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen misst, bei etwa 96,70 handelt und sich nach einem Rückgang auf Vierjahrestiefs erholt.

Händler blicken nun auf die Pressekonferenz von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell nach dem Treffen, um Hinweise auf den zukünftigen Kurs der Geldpolitik zu erhalten, insbesondere hinsichtlich des Zeitpunkts und Tempos möglicher Zinssenkungen.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

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