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USD/CAD Preisprognose: Aufwärtstrend bleibt intakt, da RSI sich der überkauften Zone nähert

  • USD/CAD zieht sich von seinem höchsten Stand seit dem 7. April zurück.
  • Technisch bleibt das bullishe Momentum bestehen, da der RSI in Richtung überkauftes Gebiet steigt.
  • Händler warten auf die am Freitag anstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA und Kanada.

Der Kanadische Dollar (CAD) gewinnt am Donnerstag gegenüber dem US-Dollar (USD) etwas Boden zurück, wobei USD/CAD frühere Gewinne wieder abgibt, da Händler einen schwächeren Greenback gegen niedrigere Rohölpreise abwägen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird das Paar bei rund 1,3895 gehandelt, nachdem es von einem Intraday-Hoch von 1,3925, dem höchsten Stand seit dem 7. April, zurückgekommen ist.

Der US-Dollar steht unter leichtem Druck, da sich die Marktstimmung nach einer Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und Libanon verbessert hat, was Hoffnungen weckt, dass die US-Iran-Friedensgespräche nach zuletzt wenig Fortschritt wieder an Dynamik gewinnen könnten.

Die Ölpreise sind ebenfalls aufgrund des jüngsten Optimismus zurückgegangen. West Texas Intermediate (WTI) Rohöl liegt am Tag mehr als 3 % im Minus, nachdem es drei Tage in Folge zugelegt hatte. Der Kanadische Dollar reagiert sehr sensibel auf Ölpreisbewegungen, da Kanada ein bedeutender Rohölexporteur ist.

Schwächere Ölpreise könnten einen tieferen Verkaufsdruck bei USD/CAD begrenzen, während Händler auch vermeiden, vor den wichtigen Arbeitsmarktberichten aus den USA und Kanada am Freitag aggressive Richtungswetten einzugehen.

In den USA erwarten Ökonomen, dass die Nonfarm Payrolls (NFP) im Mai einen Zuwachs von 85.000 Arbeitsplätzen ausweisen, nach 115.000 im April, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich unverändert bei 4,3 % bleibt.

In Kanada wird erwartet, dass die Beschäftigung um 10.000 steigt nach einem Rückgang von 17.700 im April, wobei die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 6,9 % stabil bleibt

Technische Analyse:

Im Tageschart hält sich USD/CAD deutlich über dem 200-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 1,3812 und dem 100-Tage SMA bei 1,3721, was eine konstruktive kurzfristige Tendenz untermauert.

Der Relative Strength Index (RSI) liegt nahe 68 und nähert sich dem überkauften Bereich, während der Average Directional Index (ADX) bei etwa 24 auf einen moderaten, sich verstärkenden Trend hindeutet, während das Paar sich in Richtung nahegelegener Widerstände nach oben bewegt.

Auf der Oberseite zeigt sich der erste Widerstand am jüngsten horizontalen Cap um 1,3920, gefolgt von einer weiteren Hürde am psychologischen Niveau von 1,4000, wo bei nachlassendem Momentum weiteres Verkaufsinteresse entstehen könnte.

Auf der Unterseite dürfte jeder Rücksetzer zunächst Unterstützung am 200-Tage SMA nahe 1,3812 finden, während der 100-Tage SMA bei etwa 1,3721 als tiefere Absicherung dient, wobei die breitere bullishe Struktur oberhalb dieser Durchschnitte intakt bleibt.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.

Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.

Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.

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