USD/CAD behauptet sich über 1,3650 – ISM-Daten im Fokus
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/CAD gewinnt, da der US-Dollar aufgrund der Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten ansteigt.
- Der CAD könnte Unterstützung erhalten, da WTI stabil bleibt, nachdem die IRGC-Marine des Iran die Lieferungen durch die Straße von Hormuz gestoppt hat.
- Israeli Streitkräfte griffen von Hezbollah gehaltene Gebiete in Beirut an, nachdem Raketen aus dem Libanon abgefeuert wurden, was Evakuierungsbefehle für nahegelegene Städte zur Folge hatte.
USD/CAD gewinnt an Boden, nachdem es in der vorherigen Sitzung moderate Verluste verzeichnete, und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Montag bei etwa 1,3660. Das Paar wertet auf, da der US-Dollar (USD) aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten steigt. Händler warten auf den ISM Manufacturing Purchasing Managers’ Index (PMI), der später am Tag fällig ist.
Allerdings könnte das Aufwärtspotenzial des USD/CAD-Paares begrenzt sein, da der kanadische Dollar (CAD) Unterstützung von höheren Ölpreisen erhalten könnte, angesichts von Kanadas Status als größter Öl-Exporteur in die Vereinigten Staaten (US).
West Texas Intermediate (WTI) Öl erfährt Volatilität und wird zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 71,50 USD gehandelt. Der WTI-Preis öffnete am Montag mit einem Gap nach oben, nachdem die Marine der IRGC des Iran die Einstellung der Lieferungen durch die Straße von Hormuz angekündigt hatte. Mehr als 20% des globalen Öls werden durch die Straße von Hormuz transportiert. Der Iran ist der viertgrößte Produzent in der OPEC.
Israel führte schwere Angriffe auf Beirut durch, nachdem die Hezbollah am frühen Montag Raketen über die Grenze abgefeuert hatte, nach koordinierten US-israelischen Angriffen auf den Iran am Wochenende, bei denen Berichten zufolge der oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Khamenei, getötet wurde. Das israelische Militär gab auch Evakuierungsbefehle für mehrere libanesische Städte heraus.
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Hunderte von Zielen getroffen wurden, darunter Einrichtungen der Revolutionsgarden, Luftverteidigungssysteme, neun Schiffe und marine Infrastruktur. Er fügte hinzu, dass die militärischen Operationen fortgesetzt werden, bis alle Ziele erreicht sind.
Das Währungspaar USD/CAD gewinnt ebenfalls an Boden, da der US-Dollar aufgrund fester US-Inflationsdaten stärker wird, was auf eine Weitergabe von Zöllen hinweist und die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed) verringert. Fed-Gouverneur Stephen Miran forderte jedoch signifikante Zinssenkungen so schnell wie möglich und argumentierte, dass die zugrunde liegenden Preisdrucke gedämpft bleiben und dass die anhaltend hohen Zinsen Verzerrungen in der Inflationsmessung widerspiegeln.
(Die Geschichte wurde am 2. März um 9:40 GMT korrigiert, um im letzten Absatz „Fed-Gouverneur Stephen Miran“ und nicht Gouverneur Mi Lan zu sagen.)
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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