USD/CAD bleibt nahe 1,3900 stabil, da starke US-Daten eine Fed-Pause unterstützen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/CAD bleibt stabil, da starke US-Daten die Erwartungen stützen, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt.
- Die Einzelhandelsumsätze in den USA stiegen im November um 0,6% auf 735,9 Milliarden USD und übertrafen die Erwartungen nach einem Rückgang von 0,1% im Oktober.
- Der rohstoffgebundene CAD findet Unterstützung, da die WTI-Ölpreise aufgrund anhaltender Spannungen im Iran steigen.
USD/CAD bleibt im positiven Bereich für die dritte Sitzung in Folge und wird während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag bei etwa 1,3890 gehandelt. Das Paar hält sich, da der US-Dollar (USD) Unterstützung von stärkeren als erwarteten US-Wirtschaftsdaten erhält. Händler werden den wöchentlichen Bericht über die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung später am Donnerstag sowie die Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve beobachten.
Das US Census Bureau berichtete am Mittwoch, dass die Einzelhandelsumsätze im November stärker als erwartet auf 735,9 Milliarden USD gestiegen sind, was einem Anstieg von 0,6% entspricht, nach einem Rückgang von 0,1% im Oktober und über den Markterwartungen von einem Anstieg um 0,4%. In der Zwischenzeit kam der Produzentenpreisindex (PPI) im November mit sowohl der Gesamt- als auch der Kernmaßnahme auf 3% im Jahresvergleich (YoY) heiß daher.
Zusammen mit den Daten der letzten Woche, die zeigten, dass die US-Arbeitslosenquote im Dezember auf 4,4% gesunken ist, untermauern diese Veröffentlichungen die Argumentation, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze in den kommenden Monaten unverändert lassen sollte, was potenziell den US-Dollar (USD) unterstützen könnte. In Reaktion darauf haben Analysten von Morgan Stanley ihre Erwartungen für Zinssenkungen von Januar und April auf Juni und September verschoben, nachdem der Arbeitsmarktbericht am Freitag veröffentlicht wurde.
Der Aufwärtstrend des USD/CAD-Paares könnte eingeschränkt sein, da der rohstoffgebundene Kanadische Dollar (CAD) Unterstützung von höheren Ölpreisen erhält, angesichts des Status Kanadas als größter Rohölexporteur in die Vereinigten Staaten (US). Der Preis für West Texas Intermediate (WTI)-Öl wird zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 60,20 USD gehandelt. Die Rohölpreise gewinnen angesichts anhaltender Spannungen im Iran an Boden. Händler werden die neuesten geopolitischen Entwicklungen rund um die Unruhen im Iran genau beobachten.
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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