USD/CAD bewegt sich über 1,3600 seitwärts aufgrund dünner Volumina an US- und Kanada-Feiertagen
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/CAD bewegt sich wenig, während die Märkte aufgrund des Presidents' Day in den USA und des Family Day in Kanada Feiertage beobachten.
- Der rohstoffgebundene Kanadische Dollar bleibt gedämpft, da die Rohölpreise stabil bleiben amid geopolitischer Vorsicht.
- Der US-Dollar könnte Schwierigkeiten haben, nachdem der schwächere Verbraucherpreisindex (CPI) für Januar die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed später in diesem Jahr verstärkt hat.
USD/CAD gibt nach drei Tagen mit Gewinnen leicht nach und handelt während der europäischen Handelsstunden am Montag um 1,3610. Die Handelsvolumina werden voraussichtlich gedämpft sein, da die Märkte aufgrund des Presidents' Day in den Vereinigten Staaten (US) und des Family Day in Kanada geschlossen sind.
Händler warten auf die Daten des kanadischen Verbraucherpreisindex (VPI), die am Dienstag veröffentlicht werden, wobei die jährliche Inflation im Januar voraussichtlich bei 2,4 % liegen wird, dem gleichen Wert wie im Vormonat, während die monatliche Inflation voraussichtlich auf 0,1 % von zuvor -0,2 % steigen wird.
Der rohstoffgebundene Kanadische Dollar (CAD) bleibt gegenüber dem US-Dollar (USD) gedämpft, da die Rohölpreise kaum verändert waren und die Händler aufgrund der laufenden geopolitischen Entwicklungen vorsichtig bleiben. West Texas Intermediate (WTI) schwebt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei etwa 62,70 USD pro Barrel.
Händler blicken voraus auf die zweite Runde der US-Iran-Gespräche, die für Dienstag in Genf angesetzt sind, wobei Teheran signalisiert hat, bereit zu sein, nukleare Zugeständnisse zu machen, wenn Washington die Sanktionen anspricht. Die von den USA vermittelten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sollen ebenfalls am Dienstag wieder aufgenommen werden, obwohl die Erwartungen an eine schnelle Lösung und eine Rückkehr des russischen Öls auf die globalen Märkte begrenzt bleiben.
Das USD/CAD-Paar bewegt sich wenig, während der US-Dollar (USD) im feiertagsbedingten dünnen Handel stabil bleibt. Der Greenback könnte jedoch Schwierigkeiten haben, da die schwächeren Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten für Januar die Erwartungen verstärkt haben, dass die Federal Reserve (Fed) später in diesem Jahr die Zinsen senken könnte.
Die US Nonfarm Payrolls für Januar verzeichneten den stärksten Anstieg seit mehr als einem Jahr, während die Arbeitslosenquote unerwartet fiel, was auf einen stabilisierenden Arbeitsmarkt hinweist. Die Investoren richten nun ihren Fokus auf die neuesten Protokolle der Fed-Sitzung, die BIP-Zahlen für das vierte Quartal und den von der Fed bevorzugten Kern-PCE-Preisindex, um eine klarere Richtung für den Ausblick der Geldpolitik zu erhalten.
(Diese Nachricht wurde am 16. Februar um 10:29 GMT aktualisiert, um eine Konsensänderung bei der jährlichen VPI-Inflation auf 2,4 % widerzuspiegeln)
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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