USD/CAD tritt über 1,37 auf der Stelle – Schwaches Öl bremst Dollarabgaben
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/CAD wird durch einige Folgeverkäufe des USD unter Druck gesetzt, obwohl es an bärischer Überzeugung mangelt.
- Steigende Wetten auf Zinssenkungen der Fed und ein positiver Risikoton belasten den USD zum zweiten Mal in Folge.
- Schwächere Rohölpreise gleichen die hawkische Haltung der BoC aus, was den CAD begrenzt und das Währungspaar unterstützt.
Das USD/CAD-Paar gibt am Dienstag nach und versucht, den späten Rückzug des Vortages aus dem Bereich von 1,3815, dem höchsten Stand seit dem 11. Dezember, auszuweiten. Die Kassakurse halten sich jedoch in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung über der Marke von mid-1,3700 und werden derzeit nahezu unverändert für den Tag gehandelt, amid gemischten Signalen.
Der US-Dollar (USD) setzt den nächtlichen Rückzug von einem nahezu vierwöchigen Hoch fort, da die Wetten auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) steigen, unterstützt durch die gemischten US-EMIs für Dezember am Montag. Abgesehen davon belasten Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank unter der Verwaltung von US-Präsident Donald Trump, zusammen mit einem allgemein positiven Risikoton, den sicheren Hafen Dollar weiter. Dies wird wiederum als ein Schlüsselfaktor angesehen, der Druck auf das USD/CAD-Paar ausübt.
Abgesehen davon scheint das hawkische Signal der Bank of Canada (BoC) dem Kanadischen Dollar (CAD) etwas Unterstützung zu bieten, was zur gebotenen Stimmung um das Währungspaar beiträgt. In der Zwischenzeit gleichen die Erwartungen, dass die US-Kontrolle über das Öl Venezuelas wahrscheinlich die globalen Lieferungen erhöhen würde, geopolitische Spannungen aus und verhindern, dass die Rohölpreise von der Erholung am Montag von einem Zweiwochentief profitieren. Dies untergräbt den rohstoffgebundenen Loonie und unterstützt das USD/CAD-Paar.
Händler könnten auch davon absehen, aggressive Wetten in eine Richtung zu platzieren, und sich entscheiden, auf die wichtigen makroökonomischen Veröffentlichungen aus den USA in dieser Woche zu warten, einschließlich des mit Spannung erwarteten Nonfarm Payrolls (NFP)-Berichts am Freitag. Die entscheidenden Daten könnten weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed bieten und die Preisbewegungen des USD beeinflussen. Abgesehen davon sollten die monatlichen kanadischen Beschäftigungsdaten, die ebenfalls am Freitag fällig sind, dem CAD einen bedeutenden Impuls verleihen und die kurzfristige Entwicklung des USD/CAD-Paares bestimmen.
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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