US-Präsident Donald Trump sagt, er habe dem Fed-Vorsitzenden gesagt, er solle „tun, was Sie wollen“ vor der Zinserhöhung
| |Automatische ÜbersetzungZum OriginalUS-Präsident Donald Trump sagte, er habe den Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, dazu geraten, für eine Zinserhöhung zu stimmen, weil andere Fed-Politiker ohnehin voraussichtlich so abstimmen würden, berichtete die Washington Post am Mittwoch.
"Ich sagte zu Kevin: 'Du kannst genauso gut mit dem Board stimmen, denn es wird ohnehin keine Rolle spielen. . . . Das Board ist sehr feindselig," sagte Trump. "Sie sind sehr politisch. Sie tun das Falsche. Sie sind eine Gruppe von Politikern. Sie sind Leute, die von Politikern eingesetzt wurden," fügte er hinzu.
Trump erklärte weiter, dass er nicht erwarte, dass Warsh seinen Anweisungen folgen werde, und sagte, er wolle, dass die Fed "unabhängig" sei.
Seine Äußerungen kamen Stunden, nachdem Fed-Vertreter einstimmig dafür gestimmt hatten, die Zinssätze zum ersten Mal seit drei Jahren um 25 Basispunkte (bps) anzuheben.
Marktreaktion
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US Dollar Index (DXY) bei 100,35 gehandelt und liegt damit 0,03% höher als am Tag.
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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