US Dollar Index steigt angesichts vorherrschender Risikoaversion und hawkischer Fed-Aussichten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der US Dollar Index gewinnt angesichts nachlassenden jüngsten diplomatischen Optimismus und erneuter militärischer Spannungen im Nahen Osten.
- US-Streitkräfte haben zwei iranische Angriffs-Drohnen abgefangen und abgeschossen, die kommerzielle Schiffe in der Nähe der wichtigen Straße von Hormus angriffen.
- Der Anstieg des US-Erzeugerpreisindex (PPI) im Mai um 6,5 % im Jahresvergleich untermauerte die Zinspolitik der Federal Reserve mit dem Motto „höher für länger“.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars (USD) gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, hält seine Gewinne nach moderaten Verlusten am Vortag und notiert während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 99,80. Der vorläufige Michigan Consumer Sentiment Index für Juni wird später in der nordamerikanischen Sitzung im Fokus stehen.
Der Greenback erhält Unterstützung angesichts erneuter Risikoaversion nach frischen militärischen Spannungen im Nahen Osten, die den jüngsten diplomatischen Optimismus dämpften. Fox News berichtete, dass US-Streitkräfte zwei iranische Einweg-Angriffs-Drohnen in der Nähe der wichtigen Straße von Hormus abgefangen und abgeschossen haben, nachdem diese versucht hatten, kommerzielle Schiffe anzugreifen. Im Gegensatz dazu führten iranische Staatsmedien Explosionsgeräusche in Sirik auf eine Konfrontation mit einem Schiff zurück, das die Wasserstraße verletzte. Sie behaupteten, die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) habe einen Öltanker gewarnt und ihn gezwungen, einem regionalen Verkehrsverbot Folge zu leisten.
US-Präsident Donald Trump signalisierte jedoch, dass ein umfassendes Friedensabkommen mit Iran bereits an diesem Wochenende abgeschlossen werden könnte, was eine bedeutende Wende nach seiner jüngsten Entscheidung darstellt, geplante Militärschläge auf Irans Energieinfrastruktur auszusetzen. Während der offizielle Text noch formelle bilaterale Zustimmung benötigt, deutete die halb-offizielle iranische Nachrichtenagentur Fars an, dass Teheran die Bedingungen wahrscheinlich akzeptieren wird. Laut Präsident Trump zielt das wegweisende Abkommen darauf ab, die Schifffahrtswege in der Straße von Hormus sicher wieder zu öffnen und verbindliche Zusagen Irans zum Verzicht auf sein Atomwaffenprogramm zu sichern.
Zusätzlich erhielt der US-Dollar Unterstützung, nachdem das US Bureau of Labor Statistics am Donnerstag heiße Inflationsdaten veröffentlichte, die die Zinspolitik der Federal Reserve (Fed) mit dem Motto „höher für länger“ untermauerten.
Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) stieg im Mai im Jahresvergleich um 6,5 %, nach 5,7 % im April, und übertraf damit den Marktkonsens von 6,4 %, was den höchsten Stand seit November 2022 markiert. Im Monatsvergleich sprang der PPI um 1,1 % gegenüber der Markterwartung von 0,7 %.
John Ryding, Chefökonom bei Brean Capital, kommentierte die Daten und stellte fest, dass die Fed ihr Inflationsziel deutlich stärker verfehle als ihr Beschäftigungsziel. Ryding fügte hinzu, dass der heiße PPI-Bericht diejenigen im Offenmarktausschuss (FOMC) weiter bestärken sollte, die glauben, dass später im Jahr eine weitere Zinserhöhung erforderlich sein könnte.
US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.
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