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Schweizer Franken fällt auf ein Zehn-Monats-Tief, da hawkische Fed-Wetten den US-Dollar stärken

  • USD/CHF setzt seine Rallye am sechsten Tag in Folge fort, da Zinserhöhungserwartungen der Fed den US-Dollar stützen.
  • Händler warten auf den US-PCE-Bericht am Donnerstag, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed zu erhalten.
  • Die Unsicherheit über eine endgültige US-Iran-Vereinbarung sorgt weiterhin für Unterstützung des sicheren Hafens Greenback.

Der Schweizer Franken (CHF) fällt am Mittwoch auf den schwächsten Stand seit mehr als zehn Monaten, da der hawkishe Ausblick der Federal Reserve (Fed) den US-Dollar (USD) stärkt. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts notiert USD/CHF bei rund 0,8126 und setzt damit seine Gewinne am sechsten Tag in Folge fort.

Der US-Dollar steigt weiter an und erreicht den höchsten Stand seit Mai 2025. Die erneute Nachfrage nach dem Greenback folgt auf die hawkishe Haltung der Federal Reserve bei der geldpolitischen Sitzung in der vergangenen Woche, bei der die Mehrheit der Entscheidungsträger signalisierte, dass später in diesem Jahr möglicherweise eine Zinserhöhung erforderlich sein könnte, um den inflationsbedingten Druck durch höhere Energiekosten einzudämmen.

Der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, notiert bei rund 101,36 und damit nahe dem höchsten Stand seit über einem Jahr, seit Mai 2025.

Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) beschleunigte sich im Mai auf 4,2 %, mehr als das Doppelte des 2 %-Ziels der Fed. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den am Donnerstag anstehenden Bericht zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE). Ökonomen erwarten, dass der Kern-PCE-Preisindex, der bevorzugte Inflationsindikator der Fed, im Mai im Jahresvergleich auf 3,4 % von 3,3 % im April steigen wird.

Ein stärker als erwarteter Wert könnte die Erwartungen verstärken, dass die Fed im September die Zinsen anheben könnte, wobei die Märkte laut dem CME FedWatch Tool derzeit eine Wahrscheinlichkeit von etwa 70 % für eine Zinserhöhung einpreisen.

Unterdessen bleibt die Aufmerksamkeit auch auf die laufenden US-Iran-Gespräche gerichtet. US-Präsident Donald Trump sagte, Iran habe sich zu nuklearen Inspektionen bereit erklärt, doch Teheran bestritt, dass während der jüngsten Gesprächsrunde solche Zusagen gemacht wurden.

Bis ein endgültiges Abkommen erzielt wird, dürften geopolitische Risiken bestehen bleiben, was dem sicheren Hafen US-Dollar zusätzliche Unterstützung verleiht.

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