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Pfund trotzt schwachen Konjunkturdaten – Jetzt rückt die 1,34-Dollar-Marke in den Fokus

Das britische Pfund notiert gegenüber dem US-Dollar stabil und entwickelt sich im Vergleich zu den meisten anderen wichtigen Währungen besser, obwohl schwache Einkaufsmanagerdaten aus dem Bausektor belasten. Darauf verweisen die Scotiabank-Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret. Der Wirtschaftskalender sei in dieser Woche dünn, auch Auftritte von Vertretern der Bank of England seien rar. Die Zinserwartungen hätten sich zuletzt stabilisiert, während sich die Zinskurve wieder normalisiert habe. An den Sitzungen im Juli und September werde kaum mit Änderungen gerechnet, bis November und Dezember preisten die Märkte lediglich moderate Zinserhöhungen ein. Kurzfristig erwarten die Strategen den GBP/USD-Kurs in einer Spanne zwischen 1,3300 und 1,3400.

Pfund bleibt in enger Handelsspanne stabil

„Das Pfund zeigt sich stabil und startet unverändert zum US-Dollar in den nordamerikanischen Handel am Montag. Gegenüber den meisten Währungen der G10-Staaten entwickelt es sich im Kreuzvergleich besser.“

„Bei den Konjunkturdaten gab es lediglich die Einkaufsmanagerindizes für den Bausektor aus der dritten Reihe. Diese fielen mit einem stark kontraktiven Wert von 38,4 enttäuschend aus, nachdem im Vormonat mit 38,2 bereits der tiefste Stand seit mehreren Jahren erreicht worden war.“

„Der Wirtschaftskalender in dieser Woche ist dünn und auch Redebeiträge von Vertretern der Bank of England sind selten. Die Zinserwartungen für die Bank of England haben sich in den vergangenen ein bis zwei Wochen stabilisiert und sich ähnlich wie bei der Europäischen Zentralbank wieder normalisiert. Die Märkte rechnen bei den nächsten beiden Sitzungen am 30. Juli und 17. September kaum mit Veränderungen. Für November sind Zinserhöhungen von 12 Basispunkten und bis Dezember von insgesamt 17 Basispunkten eingepreist.“

„Neutral – Der RSI hat sich wieder bis an die neutrale Marke von rund 50 erholt und spiegelt damit die Erholung des Kassakurses von der Mitte des Bereichs um 1,31 bis in den oberen Bereich von 1,33 wider. Kurzfristig sehen wir Widerstand im Bereich von 1,34. Dieses Niveau entspricht in etwa sowohl dem 50- als auch dem 200-Tage-Durchschnitt. Wir erwarten kurzfristig eine Handelsspanne zwischen 1,3300 und 1,3400.“

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