NZD/USD stärkt sich auf nahe 0,5850, da Trump die Zollbedrohungen entschärft
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- NZD/USD gewinnt an Stärke nahe 0,5850 in der asiatischen Sitzung am Donnerstag.
- Trump ließ die Drohung mit europäischen Zöllen fallen und kündigte einen Rahmen für das Grönland-Abkommen an.
- Die Inflationsdaten des Verbraucherpreisindex (VPI) Neuseelands für das vierte Quartal (Q4) werden am Freitag genau beobachtet.
Das Paar NZD/USD gewinnt während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag an Momentum und notiert bei etwa 0,5850. Der neuseeländische Dollar (NZD) legt gegenüber dem Dollar (Greenback) zu, da die Risikobereitschaft steigt, während US-Präsident Donald Trump ein Grönland-Abkommen anpreist. Händler bereiten sich auf die endgültigen Ergebnisse des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte Quartal (Q3), die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und die Daten zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) vor, die später am Donnerstag veröffentlicht werden.
Trump sagte am Mittwoch, dass er von der Erhebung von Zöllen auf Waren aus europäischen Ländern, die sich gegen seinen Versuch wenden, Grönland zu übernehmen, absehen werde. Er fügte hinzu, dass ein "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen" bezüglich der Insel erreicht wurde. Trump gab keine Einzelheiten zu dem Rahmen bekannt, und es war unklar, was die Vereinbarung beinhaltet. Hoffnungen auf eine Lösung in Trumps Ambitionen für Grönland könnten die riskantere Währung, wie den Kiwi gegenüber dem US-Dollar (USD), kurzfristig unterstützen.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) Neuseelands wird am Freitag im Rampenlicht stehen. Der VPI wird voraussichtlich einen Anstieg von 0,5 % im Vergleich zum Vorquartal (QoQ) im vierten Quartal (Q4) zeigen, während der jährliche VPI während desselben Zeitraums voraussichtlich um 3,0 % steigen wird. Jegliche Anzeichen einer schwächeren Inflation in Neuseeland könnten den neuseeländischen Dollar belasten, da dies die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) verringern könnte.
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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