NZD/USD driftet nach unten, da die Erwartungen an Zinserhöhungen schwinden
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- NZD/USD driftet nach einer dovishen RBNZ-Haltung und neuer Zollunsicherheit nach unten.
- Die RBNZ hielt den Official Cash Rate (OCR) letzte Woche bei 2,25%, wobei die neue Gouverneurin Anna Breman signalisierte, dass die Politik für einige Zeit akkommodierend bleiben wird und die Erwartungen an eine kurzfristige Straffung zurückgewiesen wurden.
- Das Verbrauchervertrauen des US Conference Board stieg im Februar auf 91,2, während die neuen globalen Zölle von 15% von Präsident Trump nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs weiterhin auf risikoempfindliche Währungen lasten.
NZD/USD fiel am Dienstag um 0,14% und pendelte sich nahe 0,5960 in einer engen Sitzung ein. Das Paar handelt über seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, aber das bullische Momentum hat nachgelassen. Seit dem Höchststand nahe 0,6090 Anfang Februar hat sich der Preis in einer Reihe von niedrigeren Hochs zurückgezogen, während er über dem Bereich von 0,5940 bleibt und ein absteigendes Keilmuster bildet.
Die Entscheidung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), im Februar bei 2,25% zu bleiben, war weithin erwartet worden, aber der dovishe Ton von Gouverneurin Breman überraschte die Märkte. Ihr aktualisierter Zinspfad verschob die erste potenzielle Erhöhung frühestens auf Ende 2026, was weit hinter dem liegt, was Händler eingepreist hatten, und die Overnight-Index-Swaps gaben als Reaktion um etwa acht Basispunkte nach. Die Markterwartungen für eine Erhöhung im September sind seitdem von 68% auf etwa 40% gefallen. Der politische Kontrast zur Reserve Bank of Australia (RBA), die die Zinsen Anfang Februar auf 3,85% erhöht hat, wächst und begrenzt weiterhin das Aufwärtspotenzial für den Kiwi.
Auf der US-Seite verbesserte sich das Verbrauchervertrauen im Februar leicht auf 91,2, obwohl der Erwartungsindex nun seit 13 aufeinanderfolgenden Monaten unter der 80-Rezessionswarnschwelle liegt. Trumps Ankündigung neuer globaler Zölle von 15% fügte eine Schicht von Risikoaversion hinzu.
Rückzug in Richtung des 50-Tage-EMA, während Stochastics das volle Bärengebiet erreichen
Der Stochastische Oszillator hat bärisch gekreuzt und driftet in Richtung des überverkauften Bereichs, was darauf hindeutet, dass das kurzfristige Abwärtsmomentum noch Raum zur Ausdehnung hat. Ein Bruch unter 0,5940 würde den 50-Tage-EMA freilegen, während eine Rückeroberung von 0,6000 das erste Zeichen dafür wäre, dass Käufer sich wieder in Richtung des Jahreshochs nahe 0,6090 engagieren.
NZD/USD Tageschart
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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