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Neuseeländischer Dollar rutscht ab, da Spannungen im Nahen Osten dem US-Dollar die Oberhand geben

  • Der neuseeländische Dollar setzt seinen Rückgang den dritten Tag in Folge fort und wird von der vorsichtigen Marktstimmung belastet.
  • Die Unsicherheit rund um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stützt die Nachfrage nach sicheren Häfen vor den US-Inflationsdaten.
  • Die Märkte sind weiterhin uneins über eine US-Zinserhöhung im September, während eine Zinserhöhung in Neuseeland weiterhin weithin erwartet wird.

NZD/USD setzt seinen Rückgang am Mittwoch den dritten Handelstag in Folge fort und notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 0,5860, was einem Minus von 0,28% gegenüber dem Vortag entspricht. Der risikosensitive neuseeländische Dollar (NZD) bleibt unter Druck, da die Unsicherheit rund um die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) ankurbelt.

Die Hoffnungen auf einen diplomatischen Durchbruch im Nahen Osten bleiben fragil. Berichten zufolge nähern sich Washington und Teheran einer Einigung über die Straße von Hormus, während parallele Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman Berichten zufolge Fortschritte gemacht haben. Allerdings halten die Forderungen von US-Präsident Donald Trump, dass Teheran den Opfern von Angriffen im Zusammenhang mit der Islamischen Republik Entschädigungen zahlen soll, die Anleger vorsichtig.

Ein hochrangiger iranischer Beamter sagte Reuters zufolge außerdem, dass derzeit keine Gespräche über eine Verlängerung des Waffenstillstands zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten stattfinden. Aus Teherans Sicht gibt es kein offizielles Startdatum für den Waffenstillstand und daher auch nichts zu verlängern. Diese Unsicherheit trägt dazu bei, ein ungünstiges Umfeld für risikosensitive Vermögenswerte wie den Kiwi aufrechtzuerhalten.

Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun auf die später am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten. Es wird erwartet, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) im Juli auf Monatsbasis um 0,1% steigt, während für den Kernindex ein Anstieg um 0,2% prognostiziert wird. Auf Jahresbasis dürften sich die Gesamt- und Kerninflationsraten jedoch auf 3,4% bzw. 2,5% abschwächen.

Die Veröffentlichung könnte eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Erwartungen an die nächste geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve (Fed) spielen. Nach der Entscheidung, die Zinsen im Juli unverändert zu lassen, sind die Anleger weiterhin uneins über die Möglichkeit einer geldpolitischen Straffung, da höhere Ölpreise die Inflationsrisiken verstärken. Laut dem CME FedWatch Tool preisen die Märkte derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund 46% für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September ein, gegenüber 54,4% vor einer Woche. Ein stärker als erwarteter Inflationswert könnte diese Erwartungen untermauern und dem US-Dollar weiteren Auftrieb verleihen.

In Neuseeland bietet der geldpolitische Ausblick dem Kiwi dennoch etwas Unterstützung. Die Märkte rechnen weiterhin mit einer Zinserhöhung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) im September, da die Entscheidungsträger signalisieren, dass die geldpolitischen Impulse weiter zurückgenommen werden müssen, um den Inflationsdruck einzudämmen.

Die innenpolitische Unsicherheit sorgt für zusätzliche Vorsicht. Der neuseeländische Premierminister Christopher Luxon übersteht am Mittwoch eine zweite Führungsherausforderung innerhalb von vier Monaten. Weniger als drei Monate vor der Parlamentswahl unterstreicht das Ereignis die Spannungen innerhalb der National Party und schafft eine weitere Unsicherheitsquelle für den neuseeländischen Dollar.


NZD/USD technische Analyse

Im Vier-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5864 und hält einen neutralen, rangegebundenen Ton, da sich das Paar leicht über dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 0,5842 und dem 200-Perioden-SMA bei 0,5791 konsolidiert. Die Häufung nahegelegener Unterstützungen unter dem Kurs deutet auf zugrunde liegende Nachfrage hin, doch der Relative Strength Index (RSI) um 42 signalisiert nachlassendes bullishes Momentum und begrenzt vorerst die Aufwärtsversuche.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand an der horizontalen Barriere bei 0,5909, gefolgt von einer höheren Begrenzung bei 0,5930. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung nahe 0,5860, vor dem 100-Perioden-SMA bei 0,5842 und dem horizontalen Niveau bei 0,5825; weitere Verluste würden den 200-Perioden-SMA bei 0,5791 und einen weiter entfernten Boden um 0,5760 freilegen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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