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Neuseeländischer Dollar gewinnt über 0,5900 an Stärke vor den US-Arbeitsmarktdaten

  • NZD/USD gewinnt im asiatischen Handel am Freitag auf etwa 0,5910 an Boden.  
  • Trump sagte, dass die Hauptkampfoperationen darauf abzielen, die militärischen Fähigkeiten Irans zu demontieren. 
  • Die US-Arbeitsmarktdaten für Februar werden später am Freitag im Mittelpunkt stehen.  

Das Paar NZD/USD gewinnt während der asiatischen Handelsstunden am Freitag an Stärke und nähert sich 0,5910. Das potenzielle Aufwärtspotenzial könnte angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten begrenzt sein. Der US-Arbeitsbericht für Februar wird später am Freitag das Highlight sein. 

Der Iran hat mit Raketen und Drohnen im Golfraum zurückgeschlagen und Ölanlagen sowie US-Assets in mehreren Ländern angegriffen. Der Konflikt hat sich auf benachbarte Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Libanon und Kuwait ausgeweitet. US-Präsident Donald Trump sagte, dass iranische Beamte sich an ihn gewandt hätten, um eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges zu erreichen, aber er bestand darauf, dass es zu spät sei und dass die USA darauf drängen, Iran vollständig zu zerstören. 

Anzeichen für einen langanhaltenden Konflikt im Nahen Osten lösen eine „Flucht in die Sicherheit“ aus, die den US-Dollar stärken und Gegenwind für das Paar erzeugen könnte. 

Darüber hinaus könnte ein dovisher Ton von der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den Kiwi untergraben. Die neuseeländische Zentralbank hielt die Zinsen bei ihrer Sitzung im Februar stabil und signalisierte eine akkommodierende Haltung, wobei die Märkte eine geringe Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen bis Ende 2026 einpreisen.

Händler werden am Freitag weitere Hinweise aus den US-Arbeitsmarktdaten für Februar aufnehmen. Dieser Bericht könnte einige Hinweise auf den Zinspfad geben. Analysten erwarten, dass im Februar 59.000 Arbeitsplätze in der US-Wirtschaft hinzugefügt werden, während die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum voraussichtlich stabil bei 4,3% bleibt. Im Falle schwächerer als erwarteter Ergebnisse könnte dies den Greenback gegenüber dem neuseeländischen Dollar (NZD) nach unten ziehen. 

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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