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Neuseeländischer Dollar erholt sich vom Sechs-Wochen-Tief gegenüber dem USD; Aufwärtspotenzial scheint vor US-VPI begrenzt

  • NZD/USD zieht am Freitag einige Käufer an, da der USD den vom US-PPI ausgelösten Anstieg stoppt.
  • Steigende Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung und geopolitische Risiken sollten tiefere USD-Verluste begrenzen.
  • Händler blicken gespannt auf den entscheidenden US-VPI-Bericht für einen spürbaren Impuls.

Das Paar NZD/USD gewinnt während der asiatischen Sitzung am Freitag etwas an positiver Dynamik und macht einen Teil der heftigen Verluste des Vortags auf Niveaus unter 0,5800, dem niedrigsten Stand seit Ende Juli, wieder wett. Das Aufwärtspotenzial scheint jedoch begrenzt, da Händler möglicherweise abwarten, bis die US-Verbraucherinflationszahlen veröffentlicht werden, bevor sie neue Richtungswetten eingehen.

Der entscheidende US-Verbraucherpreisindex (VPI) wird auf weitere Hinweise zum geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hin beobachtet, inmitten steigender Wetten auf eine Zinserhöhung, gestützt durch den optimistischen US-Nonfarm-Payrolls-(NFP)-Bericht und weiterhin hartnäckige Inflation. Tatsächlich zeigten am Donnerstag veröffentlichte Daten, dass sich der US-Erzeugerpreisindex (EPI) im August auf eine Jahresrate von 5,4% beschleunigte und damit die Konsensschätzungen übertraf. Dies wiederum veranlasste Händler, ihre Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung in der kommenden Woche aufzustocken, was den Bullen des US-Dollars (USD) zugutekommt und die Gewinne des Paares NZD/USD begrenzen sollte.

Abgesehen davon bleiben die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran unterstützend für die erhöhten Rohölpreise, die am Donnerstag auf den höchsten Stand seit dem 21. Mai sprangen und die Sorgen über Inflationsrisiken infolge des Nahost-Konflikts verstärken. In der jüngsten Entwicklung plant das US-Finanzministerium, am Montag im Rahmen seiner laufenden wirtschaftlichen Druckkampagne gegen den Iran eine große, nicht genannte Bank zu sanktionieren. Darüber hinaus haben Houthi-Kräfte die Kontrolle über Mocha, einen wichtigen Rotmeer-Hafen, übernommen und ihren Griff in der Nähe der Schifffahrtsroute Bab el-Mandeb verstärkt.

Dies erhöht das Risiko eines breiteren regionalen Konflikts und hält die geopolitische Risikoprämie im Spiel, was den sicheren Hafen Greenback weiter begünstigen sollte. Hinzu kommt, dass eine dovishe Tendenz in den geldpolitischen Projektionen der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) dazu beitragen könnte, das Paar NZD/USD zu begrenzen, was für Bullen und Positionierungen auf weitere Gewinne gewisse Vorsicht rechtfertigt. Dennoch sind die Kassakurse weiterhin auf Kurs, die dritte Woche in Folge Verluste zu verzeichnen, und das fundamentale Umfeld deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands nach unten führt.

NZD/USD-Tageschart

Technische Analyse

Das Paar NZD/USD notiert über dem 50,0%-Retracement bei 0,5806, behält jedoch einen gedeckelten Ton unter dem 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 0,5851 bei. Die Nähe des 38,2%-Retracements bei 0,5848 zum 200-Tage-EMA verstärkt eine nahe Widerstandszone, die überwunden werden muss, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern.

Auf der Unterseite ist das 50,0%-Retracement bei 0,5806 die erste Unterstützung, vor dem 61,8%-Niveau bei 0,5763 und den tieferen Fibonacci-Unterstützungen bei 0,5702 und 0,5625, wo Käufer bei einer Ausweitung der Schwäche voraussichtlich stärkeres Interesse zeigen würden.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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