Kanadischer Dollar gewinnt, da US-Inflationsdaten den US-Dollar nicht stärken, BoC-Entscheidung im Fokus
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der Kanadische Dollar stärkt sich, da die US-Inflationsdaten keine neue Unterstützung für den US-Dollar bieten.
- USD/CAD zieht sich vor der geldpolitischen Entscheidung der Bank of Canada von einem Sechsmonatshoch zurück
- Technisch gesehen behält USD/CAD eine bullische Tendenz oberhalb wichtiger täglicher gleitender Durchschnitte bei, während der RSI nahe überkauften Niveaus erhöht bleibt.
Der Kanadische Dollar (CAD) stärkt sich am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar (USD), während Händler die neuesten US-Verbraucherpreisindex-Daten (VPI) verarbeiten und auf die Zinsentscheidung der Bank of Canada (BoC) warten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert USD/CAD bei rund 1,3925, nachdem es am Dienstag ein Sechsmonatshoch von 1,3969 erreicht hatte.
Die US-Inflation stieg im Mai zum dritten Mal in Folge, wobei der Gesamt-CPI auf 4,2 % im Jahresvergleich und der Kern-CPI auf 2,9 % anstieg. Beide Werte lagen weitgehend im Einklang mit den Markterwartungen. Der monatliche Kern-CPI sank jedoch von 0,4 % auf 0,2 %.
Die Daten konnten dem Greenback keine neue Unterstützung bieten, obwohl er weiterhin durch die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten gestützt wird. US-Präsident Donald Trump sagte in einem Beitrag auf Truth Social, dass der Iran „zu lange gebraucht habe, um ein Abkommen auszuhandeln, das für sie großartig gewesen wäre“ und warnte, dass Teheran nun „den Preis zahlen müsse“. Die Äußerungen erfolgten, nachdem Washington und Teheran am Dienstag militärische Angriffe ausgetauscht hatten.
Unterdessen könnten Händler vor der für 13:45 GMT erwarteten Zinsentscheidung der BoC aggressive Richtungspositionen meiden. Es wird allgemein erwartet, dass die BoC ihren Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert bei 2,25 % belässt.
Da die Entscheidung weitgehend eingepreist ist, wird der Fokus auf der Forward Guidance der Zentralbank liegen. Jedes Signal, dass die politischen Entscheidungsträger in den kommenden Monaten eine Zinserhöhung in Erwägung ziehen, könnte dem Loonie helfen, einige seiner jüngsten Verluste wieder aufzuholen.
Technische Analyse:
Auf der Tages-Chart behält USD/CAD eine konstruktive bullische Tendenz bei, da der Kassakurs deutlich über wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt. Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich knapp unter der überkauften Schwelle bei etwa 69, während der Average Directional Index (ADX) über 30 darauf hindeutet, dass der Aufwärtstrend an Stärke gewinnt und nicht nur schwankt.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 200-Tage-SMA um 1,3816, wobei der 50-Tage-SMA bei 1,3765 und der 100-Tage-SMA bei 1,3724 eine tiefere Nachfragzone bei Rücksetzern verstärken. Solange USD/CAD über diesen gebündelten gleitenden Tagesdurchschnitten bleibt, dürften Rücksetzer Käufer anziehen, und das übergeordnete Risiko bleibt trotz des zunehmend überdehnten Momentums auf weitere Gewinne ausgerichtet.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Bank of Canada - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Bank of Canada steuert die kanadische Geldpolitik und ist für die Festlegung der Zinssätze verantwortlich. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, was durch eine Inflationsrate zwischen 1 % und 3 % erreicht werden soll.
In außergewöhnlichen Situationen kann die Bank of Canada auf das Instrument der quantitativen Lockerung (QE) zurückgreifen. Dabei druckt die BoC Kanadische Dollar, um Vermögenswerte – meist Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten zu kaufen. Diese Maßnahme führt in der Regel zu einer Schwächung des CAD und wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Während der Finanzkrise 2009-2011 nutzte die BoC QE, um den eingefrorenen Kreditmarkt zu stabilisieren.
Quantitative Straffung (QT) beschreibt den Prozess, bei dem die Bank of Canada ihre Anleihekäufe reduziert, was tendenziell den kanadischen Dollar stärkt.
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