Kanadischer Dollar bleibt anfällig, da sich der Handelskrieg zwischen den USA und Kanada verschärft
| |Übersetzung überprüftZum Original- Der Kanadische Dollar bleibt unter Druck, da die Handelsspannungen zwischen Washington und Ottawa anhalten.
- Kanada reagiert auf US-Zölle mit Abgaben von bis zu 50% auf bestimmte Importe.
- Anleger warten auf Kevin Warshs Jackson-Hole-Rede nach neuen Hinweisen zur US-Geldpolitik.
USD/CAD handelt am Donnerstag um 1,3870 und liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mit 0,05% leicht im Minus. Der Kanadische Dollar (CAD) tut sich schwer, vollständig von der Stabilität des US-Dollars (USD) zu profitieren, da die eskalierenden Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Kanada weiterhin Sorgen über den kanadischen Wirtschaftsausblick schüren.
Die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern stehen weiterhin im Fokus, nachdem US-Zölle von 50% auf eine Reihe kanadischer Waren in Kraft getreten sind. Dieser Schritt folgt dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Washington und Ottawa, eine Handelsvereinbarung zu erzielen.
Als Reaktion darauf kündigte der kanadische Premierminister Mark Carney Zölle von bis zu 50% auf US-Importe im Wert von rund 20 Milliarden Dollar an. Die Eskalation weckt Sorgen über stärkere Auswirkungen des Handelsstreits auf die kanadische Wirtschaftsaktivität und begrenzt die Fähigkeit des Loonie, sich zu stärken.
Der Kanadische Dollar erhält jedoch etwas Unterstützung durch die Ölpreise, da geopolitische Risiken eine Risikoprämie am Energiemarkt aufrechterhalten. Da Kanada ein wichtiger Ölexporteur in die Vereinigten Staaten ist, helfen robuste Energiepreise, den Abwärtsdruck auf seine Währung zu begrenzen.
Auf US-Seite richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Federal Reserve (Fed). Anleger warten auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag beim Jackson-Hole-Symposium und suchen nach neuen Hinweisen auf den Zinspfad.
Die jüngsten US-Inflationsdaten haben die Vorsicht der Märkte hinsichtlich des geldpolitischen Ausblicks verstärkt. Der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) liegt im Juli bei 3,7% im Jahresvergleich und damit über den Erwartungen, was darauf hindeutet, dass der Inflationsdruck weiterhin hartnäckig bleibt.
Vor diesem Hintergrund dürften der US-Zinsausblick und die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen Washington und Ottawa kurzfristig die wichtigsten Treiber für USD/CAD bleiben, während auch Schwankungen der Ölpreise den Kanadischen Dollar beeinflussen könnten.
USD/CAD technische Analyse
Im Stundenchart handelt USD/CAD bei 1,3871 und hält eine leicht bullishe Intraday-Tendenz, da sich das Paar oberhalb des 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,3840 und des 200-Perioden SMA bei 1,3839 konsolidiert. Das Paar pendelt knapp über der nahegelegenen horizontalen Unterstützung bei 1,3865, was darauf hindeutet, dass Käufer die jüngsten Rücksetzer weiterhin verteidigen, während der Relative Strength Index (14) um 46 auf nachlassendes, aber noch nicht rückläufiges Momentum hindeutet, da das Paar unter den Widerstandsmarken pausiert.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei der horizontalen Marke von 1,3893, ein Ausbruch würde eine höhere Begrenzung nahe 1,3910 freilegen. Auf der Unterseite befindet sich die unmittelbare Unterstützung bei 1,3865, gefolgt von den gebündelten Trendunterstützungen durch den 100-Perioden SMA bei 1,3840 und den 200-Perioden SMA bei 1,3839, vor einer tieferen strukturellen Unterstützung um 1,3825.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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