Indonesische Rupiah schwächt sich angesichts eines sich verkomplizierenden BI-Politikausblicks
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- BI hält die Zinsen bei 5,75 %, während Ölpreise und El Niño das Inflationsmanagement erschweren.
- Der US-Dollar bleibt nach einer Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte auf 3,75%-4,00% stark.
- Die Märkte preisen eine Wahrscheinlichkeit von 49,8 % für eine weitere Zinserhöhung der Fed auf der Oktober-Sitzung ein.
USD/IDR wertet nach einem bullischen Gap zum Handelsstart ab, bleibt den sechsten Tag in Folge im positiven Bereich und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag um 17.780. Unterdessen bereiten sich Händler auf die geldpolitische Sitzung der Bank Indonesia (BI) in der kommenden Woche vor. Die indonesischen Entscheidungsträger hatten ihren Leitzins im August zuvor im zweiten Monat in Folge unverändert bei 5,75% belassen, nachdem sie seit Mai insgesamt um 100 Basispunkte gestrafft hatten.
Inflationsrisiken durch höhere Ölpreise und mögliche Auswirkungen von El Niño erschweren den geldpolitischen Ausblick der BI, da die Zentralbank bestrebt ist, ein angemessenes Zinsgefälle aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Stabilität der Rupiah sowie das breitere Wirtschaftswachstum zu unterstützen.
Indonesien ernennt Technokraten Nazara, während die Märkte auf fiskalische Kontinuität achten
Analysten der Commerzbank heben hervor, dass Suahasil Nazara, der „allgemein als Technokrat angesehen wird“, in seiner neuen Rolle als Indonesiens Finanzminister voraussichtlich „fiskalische Vorsicht priorisieren“ wird. Sie weisen darauf hin, dass Nazara dem Amt erhebliche Kontinuität verleiht, da er „seit 2019 als stellvertretender Finanzminister unter Sri Mulyani gedient“ und „eng in die fiskalische Politikgestaltung und das Haushaltsmanagement eingebunden“ gewesen sei. Die Commerzbank fügt hinzu, dass seine technokratischen Qualifikationen durch eine lange Karriere im Finanzministerium untermauert werden, wo er „mehrere leitende Positionen innehatte“, darunter „von 2016 bis 2019 die Leitung der Fiscal Policy Agency“, was die Erwartung stärkt, dass Haushaltsdisziplin ein zentraler politischer Schwerpunkt bleiben wird.
Das Paar USD/IDR behauptet sich, da der US-Dollar (USD) nach einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank (Fed) fest bleibt, begleitet von Signalen, dass vor Jahresende eine weitere Erhöhung folgen könnte.
Die US-Zentralbank erhöhte den Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75% bis 4,00%. Damit entsprach sie den Markterwartungen; dieser Schritt stellt die erste Zinserhöhung der Fed seit drei Jahren dar. Die Geldmärkte preisen laut dem CME FedWatch Tool eine Wahrscheinlichkeit von rund 49,8% für eine weitere Fed-Zinserhöhung bei der Sitzung im Oktober ein.
Fed-Zinserhöhung unterstreicht Bekenntnis zu länger anhaltender restriktiver Haltung
Ökonomen von NBC merken an, dass es angesichts des starken CPI-Werts der vergangenen Woche „kaum Zweifel an diesem Schritt gab“. Sie weisen darauf hin, dass zwar „eine Zinserhöhung heute weithin erwartet wurde“, der Schritt jedoch „nicht den Eindruck einer zaghaften oder widerwilligen Zinserhöhung macht (auch wenn die Fed lange mit einer Straffung gewartet hat)“. Stattdessen deutet das nach oben revidierte Dot Plot auf „eine relativ breite Unterstützung für eine restriktivere Geldpolitik über einen erheblichen Zeitraum“ hin — wobei die Fed „erst Ende 2029 eine Rückkehr in eine Spanne von 3,5% bis 3,75%“ prognostiziert.
US-Leitzinsen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Zinssätze sind der Preis für das Leihen von Geld und werden sowohl von Finanzinstituten an Kreditnehmer als auch an Sparer ausgezahlt. Zentralbanken beeinflussen sie durch ihre Leitzinsentscheidungen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation im Zielbereich von etwa 2 % zu halten.
Höhere Zinssätze stärken in der Regel die Währung eines Landes, da sie es für globale Investoren attraktiver machen, ihr Geld dort anzulegen.
Hohe Zinsen setzen den Goldpreis unter Druck, da Anleger höhere Renditen bei zinstragenden Anlagen erzielen können. Ein starker US-Dollar, der oft mit steigenden Zinsen einhergeht, senkt zusätzlich den Goldpreis, da Gold in Dollar notiert wird und ein stärkerer Dollar die Kaufkraft anderer Währungen verringert.
Der Fed-Funds-Zins ist der Übernachtzins, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen. Dieser Leitzins wird in den geldpolitischen Sitzungen der Federal Reserve festgelegt und beeinflusst maßgeblich das Verhalten der Finanzmärkte. Die Markterwartungen in Bezug auf künftige Zinssätze werden durch das CME FedWatch Tool erfasst, das eine Orientierungshilfe für Investoren bietet.
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