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Indische Rupie schwächt sich ab aufgrund von Hoffnungen auf mindestens zwei Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr

  • Die Indische Rupie notiert gegenüber dem US-Dollar niedriger, da die hawkischen Fed-Wetten zugenommen haben.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen zweimal anhebt, ist auf 58,5 % gestiegen.
  • Niedrigere Ölpreise dürften die Indische Rupie unterstützen.

Der Indische Rupie (INR) wird am Montagnachmittag in Indien gegenüber dem US-Dollar (USD) schwächer gehandelt. Das Paar USD/INR steigt auf knapp 94,75, da der US-Dollar seine Konkurrenten übertrifft vor dem Hintergrund der Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr mindestens zwei Zinserhöhungen vornehmen wird.

US-Dollar handelt fest aufgrund hawkisher Fed-Erwartungen

Das Paar USD/INR steigt, da der US-Dollar im Zuge der zunehmenden hawkischen Fed-Wetten zulegt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,15 % höher bei rund 100,90.

Nach dem CME FedWatch Tool liegen die Chancen, dass die Fed in diesem Jahr mindestens zwei Zinserhöhungen vornimmt, bei 58,5 %, ein deutlicher Anstieg gegenüber 17,1 % vor einer Woche.

Die hawkischen Fed-Erwartungen haben sich nach der geldpolitischen Bekanntgabe am Mittwoch beschleunigt, bei der der Wirtschaftsprojektionen-Bericht zeigte, dass neun von 19 Entscheidungsträgern glauben, dass sie den Leitzins der Fed in diesem Jahr anheben müssen.

Niedrigere Ölpreise unterstützen die Indische Rupie

Die Ölpreise setzen ihren Abwärtstrend fort, nachdem Iran positive Kommentare zu den laufenden Verhandlungen über das Friedensabkommen mit den Vereinigten Staaten (US) abgegeben hat. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt der MCX-Rohölkontrakt mit Fälligkeit am 20. Juli um 1,35 % niedriger bei knapp 7.163.

Währungen von Volkswirtschaften wie Indien, die stark auf Importe zur Deckung ihres Energiebedarfs angewiesen sind, schneiden besser ab, wenn die Ölpreise niedriger bleiben.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat die Gespräche mit den USA in der Schweiz laut CNBC als „große Fortschritte“ beschrieben. Araghchi sagte, Teheran habe das erreicht, was er als Ausnahmen für Öl- und Petrochemieexporte bezeichnete, die Aufhebung der US-Blockade seiner Seehäfen, die Freigabe einiger eingefrorener Vermögenswerte sowie den Start eines Wiederaufbau- und Entwicklungsplans.

Der iranische Außenminister Araghchi bestätigte außerdem die Einrichtung einer „Deeskalations“-Zelle mit den USA, die von den vermittelnden Ländern Katar und Pakistan unterstützt wird, um einen Waffenstillstand im Libanon sicherzustellen.

Positive Kommentare aus Iran haben die Befürchtungen einer erneuten Schließung der Straße von Hormus und erneuter Feindseligkeiten im Nahen Osten zerstreut. Am Wochenende drohte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit Fox News, die Straße von Hormus „übernehmen“ zu wollen und Iran hart zu treffen, falls das Land die Wasserstraße erneut schließen sollte. Trumps Drohungen folgten auf Berichte der iranischen Nachrichtenagentur, wonach Teheran die Straße von Hormus als Reaktion auf eine Verletzung des Waffenstillstands im Libanon erneut geschlossen habe.

FIIs tätigten am Freitag bedeutende Investitionen am indischen Aktienmarkt

Niedrigere Ölpreise und Hoffnungen auf weitere Fortschritte in den US-iranischen Friedensgesprächen haben die Stimmung ausländischer Investoren gegenüber dem indischen Aktienmarkt verbessert. Am Freitag kauften ausländische institutionelle Investoren (FIIs) Aktien im Wert von 4.859,07 Crore Rupien, die höchste Ein-Tages-Investition seit Monaten.

Technische Analyse: USD/INR bleibt unter dem 20-Tage-EMA

USD/INR wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung höher bei rund 94,70 gehandelt. Das kurzfristige Sentiment ist jedoch bärisch, da der Kurs deutlich unter dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 95,00 liegt.

Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 46,00 deutet auf ein gedämpftes Momentum hin, was darauf hindeutet, dass das Paar weiterhin unter Druck steht, ohne jedoch bereits überverkauft zu sein.

Auf der Unterseite könnte das Paar auf 93,00 fallen, falls es seinen Rückgang unter das Tief vom 7. Mai bei 94,03 ausweitet. Auf der Oberseite könnte das Paar bis zum Hoch vom 12. Juni bei 95,76 steigen, wenn es gelingt, über den 20-Tage-EMA zurückzukehren.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

FOMC Wirtschaftsprojektion

Viermal im Jahr – also bei der Hälfte ihrer insgesamt acht geplanten Sitzungen – veröffentlicht die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) einen Bericht mit ihren Prognosen zur Inflation, Arbeitslosenquote und zum Wirtschaftswachstum für die kommenden zwei Jahre. Besonders wichtig dabei: Eine Übersicht der einzelnen Zinserwartungen jedes Mitglieds des Offenmarktausschusses (FOMC).

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Letzte Veröffentlichung: Mi Juni 17, 2026 18:00

Häufigkeit: Unregelmäßig

Aktuell: -

Prognose: -

Vorher: -

Quelle: Federal Reserve

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