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Indische Rupie fällt gegenüber US-Dollar angesichts steigender US-Staatsanleihenrenditen

  • Die indische Rupie fällt gegenüber dem US-Dollar deutlich, da steigende US-Anleiherenditen die Attraktivität risikoreicher Währungen verringern.
  • Investoren warten auf die US-ADP-Beschäftigungsveränderung, den ISM Manufacturing PMI und die NFP-Daten für Juni.
  • Niedrigere Ölpreise werden wahrscheinlich die Abwärtsrisiken der indischen Rupie begrenzen.

Die indische Rupie (INR) notiert am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar (USD) deutlich schwächer, wobei das Paar USD/INR auf nahe 95,16 steigt. Das Paar schwächt sich ab, da stärkere US-Treasury-Renditen den US-Dollar gestärkt und die Attraktivität risikosensibler Währungen verringert haben.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notieren die 10-jährigen US-Staatsanleiherenditen 0,18 % höher bei rund 4,47 %. Am Dienstag stiegen die US-Anleiherenditen um etwas mehr als 2 % nach starken US-JOLTS-Daten zu den offenen Stellen im Mai. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, liegt 0,16 % höher bei rund 101,33.

Am Dienstag berichtete das US Bureau of Labor Statistics, dass Arbeitgeber 7,594 Millionen neue Stellen meldeten, mehr als die geschätzten 7,3 Millionen und den vorherigen Wert von 7,585 Millionen.

Unterdessen hat die indische Zentralbank am Mittwoch wahrscheinlich am Devisenmarkt interveniert, um die Rupie zu stützen, so Reuters.

Anleger warten gespannt auf US-NFP-Daten

In dieser Woche wird der wichtigste Auslöser für USD/INR die US Nonfarm Payrolls (NFP)-Daten für Juni sein, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Die Bedeutung der offiziellen US-Beschäftigungsdaten im Vergleich zu den Zinserwartungen der Federal Reserve (Fed) wird voraussichtlich hoch sein, da die jüngsten Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh zeigten, dass er in der aktuellen geldpolitischen Lage auf zukunftsgerichtete Prognosen verzichten würde.

Derzeit zeigt das CME FedWatch-Tool eine Wahrscheinlichkeit von über 82 %, dass die Fed in diesem Jahr mindestens eine Zinserhöhung vornehmen wird.

Der US-NFP-Bericht wird voraussichtlich zeigen, dass die Wirtschaft 110.000 neue Stellen geschaffen hat, weniger als die 172.000 im Mai. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bei 4,3 % bleiben.

In der Sitzung am Mittwoch werden sich die Anleger auf die US-ADP-Beschäftigungsänderung und die ISM-Einkaufsmanagerdaten für das verarbeitende Gewerbe im Juni konzentrieren, die während der nordamerikanischen Sitzung veröffentlicht werden.

Schätzungen zufolge hat der US-Privatsektor 113.000 neue Stellen geschaffen, etwas weniger als die 122.000 im Mai. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe wird voraussichtlich stabil bei 54,0 bleiben.

Anleger warten auf neue Hinweise zur Zukunft von Hormuz

Der MCX-Rohölkontrakt mit Fälligkeit am 20. Juli bleibt nahe seinem Tiefststand seit Monaten bei etwa 6.500, da die Energieflüsse durch die Straße von Hormus, einen kritischen Engpass für fast ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung, zugenommen haben. Allerdings haben Irans mehrfachen Versuche, seine Autorität in der Nähe des Engpasses weltweit anzuerkennen, die Sorgen über eine Unterbrechung der Energieversorgung erneuert.

Am Dienstag sollten Verhandlungsteams aus den USA und Iran in Oman zusammentreffen, um die Situation in Hormus zu besprechen. Das Treffen fand jedoch nicht statt, da Washington direkte Gespräche mit Iran ablehnte und erklärte, dass es nur über Vermittler sprechen werde, obwohl es in Oman gelandet war.

Technische Analyse: USD/INR steht weiterhin unter Druck nahe dem 20-Tage-EMA

USD/INR steigt auf nahe 95,16 und hält eine leichte bullische Tendenz, da der Spotkurs über den 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei etwa 94,83 zurückkehrt und sich innerhalb der breiteren aufsteigenden Unterstützungstrendlinie von 94,03 befindet. Die jüngste Erholung aus den mittleren 94er-Bereichen stützt den Kurs durch diese Aufwärtstrendstruktur, während der Relative Strength Index (RSI) um 53 eine moderate positive Tendenz im Momentum anzeigt, anstatt überkauft zu sein, was Raum für weitere Gewinne lässt, solange das Paar über seiner kurzfristigen EMA-Unterstützung verankert bleibt.

Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung am 20-Tage-EMA um 94,83 und horizontale Unterstützung des absteigenden Dreiecks-Chartmusters um 94,03 gesehen. Auf der Oberseite kommt der nächste nennenswerte Widerstand von der breiteren fallenden Trendlinie, die aus der Region um 97,02 gezogen wird, und ein entscheidender Durchbruch über diese Marke wäre erforderlich, um die bullish case zu stärken und den Weg für einen ausgeprägteren Anstieg zu öffnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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