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Nachrichten

Indische Rupie fällt, da ein fester US-Dollar niedrigere Ölpreise überwiegt

  • Die indische Rupie schwächt sich am Donnerstag gegenüber dem US-Dollar ab.
  • Ein stärkerer US-Dollar aufgrund eines hartnäckigen US-PCE-Inflationsberichts hat die niedrigeren Ölpreise ausgeglichen.
  • Anleger warten gespannt auf die Äußerungen von Fed-Chef Warsh auf dem Jackson-Hole-Symposium.

Die indische Rupie (INR) notiert am Donnerstag nach einem Feiertag am Vortag gegenüber dem US-Dollar (USD) schwächer. Das Währungspaar USD/INR erholt sich von seinem 10-Tage-Tief bei 95,40, das am Dienstag erreicht wurde, und steigt wieder in die Nähe von 95,50. Es wurde erwartet, dass das Paar aufgrund der niedrigeren Ölpreise positiv eröffnet; jedoch hat die Erholungsbewegung des US-Dollars am Mittwoch infolge eines hartnäckigen Berichts zum US-amerikanischen Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli dies übertroffen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, seine Kursgewinne vom Mittwoch nahe 99,15.

US-PCE-Inflation beschleunigt sich im Juli stärker als erwartet

Am Mittwoch berichtete das US Bureau of Economic Analysis (BEA), dass die Kern-PCE-Inflation, die von Vertretern der Federal Reserve (Fed) genau verfolgt wird, mit den Schätzungen und dem vorherigen Wert von 3,3% im Jahresvergleich (YoY) übereinstimmte. Auch der PCE-Preisindex insgesamt stieg weiterhin in einem soliden Tempo von 3,7% YoY, während erwartet worden war, dass er sich auf 3,6% abkühlen würde.

Anzeichen dafür, dass der Preisdruck hartnäckig bleibt, dürften die Sorgen über Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr aufrechterhalten.

Bisher wurde jedoch nach den Inflationsdaten keine Veränderung der Zinserwartungen der Fed für die Sitzung im September beobachtet.

Laut dem CME FedWatch Tool liegen die Chancen, dass die Fed die Zinssätze in der geldpolitischen Sitzung im September unverändert lässt, mit fast 64% weiterhin stabil.

Jackson-Hole-Symposium erwartet

Der nächste wichtige Impuls für die globalen Finanzmärkte könnten Äußerungen von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh beim Jackson-Hole-Symposium sein.

Strategen bei DBS bezeichnen Warshs Jackson-Hole-Keynote am Freitag, dem 28. August, als "das wichtigste Ereignis dieser Woche", betonen jedoch, dass das Symposium eher als "Vertrauensereignis denn als Signal für die Zinspolitik" gesehen werde.

Ihrer Ansicht nach steht Warsh vor einer schwierigen Gratwanderung: Er muss die Unabhängigkeit der Fed und ihr Mandat zur Preisstabilität verteidigen und zugleich mehr Klarheit über die Reaktionsfunktion der Fed schaffen, ohne seine Präferenz für weniger Forward Guidance aufzugeben.

Iran und Oman erzielen Hormus-Deal

Die Bestätigung durch das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), dass es mit Oman eine Vereinbarung zur Aufteilung der Einnahmen über die Straße von Hormus erzielt hat, einen kritischen Engpass für fast ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung, hat auf den Ölpreis gedrückt.

Das IRGC stellte jedoch klar, dass die Wiedereröffnung der Straße von Hormus mehr als nur einen Deal mit Oman erfordern wird.

In der Eröffnungssitzung liegt der am 21. September auslaufende MCX-Rohölkontrakt 1,5% niedriger bei rund Rs. 7.775.

Niedrigere Ölpreise sind für Währungen von Volkswirtschaften wie Indien, die stark auf Ölimporte angewiesen sind, um ihren Energiebedarf zu decken, positiv.

Technische Analyse: USD/INR handelt innerhalb einer Dreiecksformation

Auf dem Tages-Chart notiert USD/INR bei 95,50. Die Kursbewegung in der Nähe des 20-periodischen exponentiellen gleitenden Durchschnitts (EMA) bei 95,5543 und die Dreiecksformation spiegeln eine starke Volatilitätskontraktion wider, was auf einen Seitwärtstrend hindeutet.

Der Relative-Stärke-Index (14) innerhalb der Zone von 40,00-60,00 signalisiert ebenfalls Unentschlossenheit unter den Anlegern.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 20-Perioden-EMA bei 95,55, gefolgt vom Durchbruchsniveau der abwärts gerichteten Trendlinie nahe 96,5178. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim Durchbruchspreis der steigenden Trendlinie bei 95,40, während eine tiefere Untergrenze am Startpunkt der Trendlinie um 94,16 entsteht, wo Käufer voraussichtlich den breiteren Aufwärtstrend verteidigen würden.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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