Goldpreis-Prognose: XAU/USD hält frühe Verluste nahe 4.630 USD, US-Renditen stürzen ab
| |Übersetzung überprüftZum Original- Goldpreis notiert niedriger bei nahe 4.630 USD trotz eines starken Rückgangs der Renditen von US-Staatsanleihen.
- US-Anleiherenditen brechen ein, da die Ölpreise stark fallen.
- Anleger warten auf die US-PCE-Inflationsdaten und das Jackson-Hole-Symposium.
Der Goldpreis (XAU/USD) liegt während der europäischen Handelssitzung am Dienstag 0,4% im Minus bei nahe 4.630 USD. Das Edelmetall korrigiert, nachdem es den Anstieg über 4.700 USD früher am Tag nicht ausweiten konnte.
Das gelbe Metall tut sich schwer, Käufer anzuziehen, obwohl ein starker Rückgang der Ölpreise die Renditen von US-Staatsanleihen erheblich belastet hat.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegen die WTI-Ölpreise 3% im Minus bei nahe 82,00 USD. Niedrigere Preise verringern die Sorgen über hohe Inflationserwartungen, ein Szenario, das die Risiken von Zinserhöhungen durch die globalen Zentralbanken mindert und die Renditen von US-Staatsanleihen belastet.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen um 0,6% niedriger bei nahe 4,67%. Die Renditen 30-jähriger US-Staatsanleihen notieren 0,55% tiefer bei nahe 5,2%.
Das Szenario niedrigerer Renditen auf US-verzinsliche Anlagen erhöht die Attraktivität zinsloser Anlagen wie Gold.
Im weiteren Verlauf werden sich Anleger auf die US-Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli und das Ergebnis des Jackson-Hole-Symposiums konzentrieren.
Gold Technische Analyse
Auf dem Tages-Chart notiert XAU/USD bei 4.637,77 USD und behält damit einen bullischen kurzfristigen Ton bei, da es über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei rund 4.387,61 USD und über wichtigen Fibonacci-Retracement-Unterstützungen bleibt. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei etwa 70,8 und damit im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum zwar weiterhin stark ist, aber zunehmend anfällig für eine Konsolidierung oder eine korrigierende Pause wird.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim 50%-Fibonacci-Retracement bei etwa 4.779,97 USD, gefolgt vom 61,8%-Retracement nahe 4.972,47 USD, während höhere Hürden bei 5.246,55 USD und 5.595,68 USD zu sehen sind. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim 38,2%-Retracement um 4.587,46 USD, vor dem 23,6%-Niveau bei 4.349,27 USD und dem 20-Tage-EMA nahe 4.387,61 USD, wo sich ein tieferer Pullback stabilisieren könnte, während die breitere bullische Struktur oberhalb dieser Niveaus intakt bleibt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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