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Goldpreis-Prognose: Mean-Reversion-Bewegung zum 20-Tage-EMA erscheint wahrscheinlich

  • Der Goldpreis hält die Gewinne vom Donnerstag bei rund 4.220 USD angesichts der Hoffnungen auf ein US-Iran-Abkommen.
  • Ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den USA und Iran wird voraussichtlich bis zum Wochenende unterzeichnet.
  • Der Goldpreis wird voraussichtlich seine Erholung bis nahe den 20-Tages-EMA ausweiten.

Der Goldpreis (XAU/USD) hält die starke Erholungsbewegung vom Donnerstag während der europäischen Handelssitzung am Freitag nahe 4.220 USD. Das Edelmetall zeigt Stärke angesichts verstärkter Hoffnungen, dass die Vereinigten Staaten (USA) und der Iran bis zum Wochenende ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnen werden.

Ein Bloomberg-Bericht besagt, dass die USA und der Iran bis Sonntag auf dem G7-Gipfel in Genf ein MoU unterzeichnen werden, was zu einer sofortigen Öffnung der Straße von Hormus führen würde, einem wichtigen Durchgang für ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung.

Der Goldpreis hat sich in den letzten Monaten unterdurchschnittlich entwickelt, da die Ölpreise aufgrund der Schließung der Straße von Hormus gestiegen sind, was die globale Inflation anheizte und Händler dazu zwang, dovishe Erwartungen an die globalen Zentralbanken auszuschließen.

Theoretisch sind nachlassende dovishe Erwartungen an Zentralbanken schlecht für nicht verzinsliche Anlagen wie Gold.

Technische Analyse Gold

XAU/USD handelt fest nahe 4.215,34 USD, behält jedoch eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da der Spotkurs deutlich unter dem 20-Tages-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 4.398,58 USD liegt. Die anhaltende Platzierung des Preises unter diesem kurzfristigen Trendindikator deutet darauf hin, dass Rallyes vorerst korrigierend bleiben, während der Relative Strength Index (14) nahe 36 im bärischen Bereich, aber über überverkauft liegt, was darauf hindeutet, dass Abwärtsdruck vorhanden, aber nicht erschöpft ist.

Auf der Oberseite ist der 20-Tages-EMA bei 4.398,58 USD der erste bedeutende Widerstand, den die Bullen zurückerobern müssten, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern und den Weg für eine nachhaltigere Erholung zu öffnen. Nach unten hin ist die psychologische Marke von 4.000 USD die unmittelbare Unterstützung. Ein Unterschreiten dieser Marke würde den Weg für weitere Verluste in Richtung 3.900 USD öffnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.

Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.

Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.

Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.

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