Gold bleibt nahe dem Ein-Monats-Tief unter 4.300 $ anfällig, da Wetten auf eine Fed-Zinserhöhung und ein bullish USD bestehen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Gold kämpft darum, eine nennenswerte Erholung zu verzeichnen, und verharrt nahe einem Mehrwochentief.
- Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed und Inflationsrisiken halten die Renditen von US-Anleihen erhöht und stützen den USD.
- Geopolitische Risiken stützen den sicheren Hafen Greenback zusätzlich und begrenzen die Gewinne für das Edelmetall.
Gold (XAU/USD) wird mit einer leichten negativen Tendenz unterhalb der Marke von 4.300 USD in die europäische Sitzung am Dienstag gehandelt und bleibt nahe einem vor mehr als einem Monat erreichten Tief, das es am Vortag berührt hatte. Die Abwärtsbewegung bleibt jedoch begrenzt, da Händler sich vor der entscheidenden zweitägigen FOMC-Sitzung, die später heute beginnt, an den Seitenlinien positionieren.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird ihre Entscheidung am Mittwoch bekannt geben, und die jüngsten US-Inflationsdaten, die letzte Woche veröffentlicht wurden, ließen die Wetten auf eine baldige Zinserhöhung steigen. Der Fokus wird jedoch auf den aktualisierten Wirtschaftsprognosen, einschließlich des sogenannten Dot Plot, und den Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh auf der Pressekonferenz nach der Sitzung liegen. Anleger werden nach weiteren Hinweisen auf den künftigen geldpolitischen Kurs der Fed suchen, der eine Schlüsselrolle für die Kursdynamik des US-Dollars (USD) spielen und dem zinslosen Gold einen neuen Richtungsimpuls geben wird.
Vor dem wichtigen Zentralbankereignis stützen Inflationsrisiken, die von höheren Energiepreisen ausgehen, die Aussichten auf eine weitere Straffung der Fed-Geldpolitik. Hinzu kommt, dass ein Anstieg der Kreditaufnahme von Staaten und Unternehmen zu einem anhaltenden globalen Ausverkauf bei Anleihen beigetragen hat. Dies wiederum ließ die Rendite der benchmark 10-jährigen US-Staatsanleihe erstmals seit 2023 über die Marke von 5% steigen. Darüber hinaus halten anhaltende geopolitische Unsicherheiten den sicheren Hafen USD nahe einem fast Zweiwochenhoch, das am Montag erreicht wurde, und dürften weitere Gewinne für Gold begrenzen.
In den jüngsten Entwicklungen rund um die Nahostkrise führten die von Iran unterstützten Houthi im Jemen am Montag einen groß angelegten Raketen- und Drohnenangriff auf einen saudischen Luftwaffenstützpunkt in Khamis Mushait durch. Zudem wies der Sekretär des iranischen Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, die Aussicht auf sofortige Verhandlungen mit den USA zurück und sagte, Teheran werde nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, bis seine Bedingungen erfüllt seien. Dies dämpft die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Krieges, begünstigt die USD-Bullen und mahnt zur Vorsicht, bevor auf weitere Aufwärtsbewegungen des Goldpreises gesetzt wird.
XAU/USD Tageschart
Technische Analyse
Das XAU/USD-Paar weist einen leicht neutral bis gedeckelten Ton auf, da es knapp unter dem 50,0%-Retracement-Level des Anstiegs von Juni bis August notiert, während es weiterhin über dem 50-Tage-Simple Moving Average (SMA) gehandelt wird, was eher auf eine Konsolidierung als auf einen klaren Trend hindeutet. Darüber hinaus liegt der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 45 und signalisiert ein gedämpftes Momentum. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt jedoch im negativen Bereich mit einem gedrückten Histogramm, was die Annahme untermauert, dass Erholungen Schwierigkeiten haben könnten, solange Käufer den Fibonacci-Widerstand oberhalb zurückerobern.
Unterdessen könnte ein Anstieg über das 50,0%-Retracement bei rund 4.323 USD auf eine starke Barriere beim 38,2%-Fibo.-Retracement nahe 4.412 USD und anschließend beim 23,6%-Niveau in der Nähe von 4.522 USD treffen, falls der Aufwärtsdruck zunimmt. Auf der Abwärtsseite bietet der 50-Tage-SMA bei etwa 4.275 USD unmittelbare Unterstützung, vor dem 61,8%-Fibo.-Retracement um 4.234 USD. Ein überzeugender Durchbruch unter diese Zone würde die tieferen strukturellen Unterstützungen beim 78,6%-Retracement nahe 4.108 USD und dem vorherigen Ankerbereich um 3.947 USD freilegen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
US-Leitzinsen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Zinssätze sind der Preis für das Leihen von Geld und werden sowohl von Finanzinstituten an Kreditnehmer als auch an Sparer ausgezahlt. Zentralbanken beeinflussen sie durch ihre Leitzinsentscheidungen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation im Zielbereich von etwa 2 % zu halten.
Höhere Zinssätze stärken in der Regel die Währung eines Landes, da sie es für globale Investoren attraktiver machen, ihr Geld dort anzulegen.
Hohe Zinsen setzen den Goldpreis unter Druck, da Anleger höhere Renditen bei zinstragenden Anlagen erzielen können. Ein starker US-Dollar, der oft mit steigenden Zinsen einhergeht, senkt zusätzlich den Goldpreis, da Gold in Dollar notiert wird und ein stärkerer Dollar die Kaufkraft anderer Währungen verringert.
Der Fed-Funds-Zins ist der Übernachtzins, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen. Dieser Leitzins wird in den geldpolitischen Sitzungen der Federal Reserve festgelegt und beeinflusst maßgeblich das Verhalten der Finanzmärkte. Die Markterwartungen in Bezug auf künftige Zinssätze werden durch das CME FedWatch Tool erfasst, das eine Orientierungshilfe für Investoren bietet.
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