Gold fällt auf nahe $4.250, da die Fed die Zinsen hält, aber eine mögliche Anhebung in diesem Jahr signalisiert
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der Goldpreis fällt am frühen Donnerstag im asiatischen Handel auf knapp 4.280 USD.
- Die Fed entschied, den Leitzins in der aktuellen Spanne von 3,50 % bis 3,75 % zu belassen.
- Iran wird die Verwaltung der Straße von Hormus gemeinsam mit Oman und den Golfstaaten definieren.
Der Goldpreis (XAU/USD) fällt am frühen Donnerstag im asiatischen Handel auf rund 4.280 USD. Das Edelmetall steht unter Verkaufsdruck, nachdem die US-Notenbank (Fed) beschlossen hat, ihren Leitzins unverändert zu lassen, aber eine Zinserhöhung der Kreditkosten später in diesem Jahr signalisiert hat.
Der Offenmarktausschuss (FOMC) stimmte am Mittwoch einstimmig dafür, den Leitzins in einer Spanne von 3,5 % bis 3,75 % zu belassen – bei seiner ersten Sitzung unter der Führung von Kevin Warsh.
Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh versprach, die Preisstabilität wiederherzustellen, nachdem er seine erste geldpolitische Sitzung seit der Übernahme der Leitung der US-Notenbank abgehalten hatte. Die Beamten beließen die Zinsen unverändert und deuteten auf eine wachsende Unterstützung für Zinserhöhungen in diesem Jahr hin. Es ist erwähnenswert, dass Gold oft als Absicherung gegen Inflation genutzt wird, aber keine Zinsen abwirft, was es bei hohen Zinssätzen weniger attraktiv macht.
Laut dem CME FedWatch Tool sehen die Märkte jetzt eine 83,1%ige Chance für eine Zinserhöhung im Dezember dieses Jahres, ein Anstieg von 61% vor der Fed-Entscheidung.
Auf geopolitischer Ebene wird erwartet, dass Iran und die USA am Freitag in Genf ein Memorandum of Understanding zur Beendigung des Krieges formell unterzeichnen. Gemäß der Vereinbarung wird Teheran kommerziellen Schiffen erlauben, 60 Tage lang sicher und ohne Mautgebühren zu passieren. Iran wird anschließend einen „Dialog führen“ mit Oman, um die zukünftige Verwaltung und maritime Dienste in Hormus in Absprache mit den anderen Golfstaaten zu definieren.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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