Gold hält Verluste nahe 4.050 $ angesichts von US-Iran-Konflikt, der Inflationsängste auslöst
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Gold bleibt verhalten, da die Spannungen zwischen den USA und Iran in der Straße von Hormus den Ölpreis steigen ließen und Inflationsängste schürten.
- Der Preis des gelben Metalls reduzierte die Tagesverluste nach einem vorübergehenden Waffenstillstand zwischen den USA und Iran.
- Das zinslose Metall steht unter Abwärtsdruck aufgrund anhaltender Erwartungen, dass die Fed eine hawkische Geldpolitik beibehalten wird.
Der Goldpreis (XAU/USD) reduziert die Tagesverluste, bleibt jedoch im negativen Bereich und handelt während der asiatischen Handelszeiten am Montag um etwa 4.070 USD. Der Preis des gelben Metalls gerät unter Druck, da militärische Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran in der strategischen Straße von Hormus die Ölpreise nach oben getrieben und Inflationsängste neu entfacht haben. Anleger reagieren äußerst sensibel auf aktuelle Nachrichten aus dem Nahen Osten, da sie die Stabilität der Region und deren breitere Auswirkungen auf die globale Risikostimmung kontinuierlich neu bewerten.
Der Goldpreis konnte jedoch einige intraday Verluste wieder gutmachen, nachdem Washington und Teheran einem vorübergehenden Waffenstillstand vor wichtigen Friedensgesprächen in Doha zugestimmt hatten, was die geopolitischen Ängste, die die globalen Märkte kurzzeitig verunsichert hatten, beruhigte. Dieser diplomatische Durchbruch folgt auf eine turbulente Phase von Vergeltungsschlägen. Die Spannungen begannen am Donnerstag, als ein unbekanntes Projektil ein Frachtschiff traf, woraufhin beide Nationen sich gegenseitig beschuldigten, einen ursprünglich am 17. Juni vereinbarten vorläufigen Waffenstillstand verletzt zu haben. Offizielle Delegationen beider Seiten sollen sich am Dienstag in Katar treffen, um ein formelles Ende der Feindseligkeiten zu verhandeln.
Abgesehen von geopolitischen Veränderungen stehen die zinslosen Edelmetalle, einschließlich Gold, weiterhin unter Druck durch hartnäckige, hawkische Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der Federal Reserve (Fed). Höhere Zinssätze schmälern typischerweise die Attraktivität von Gold, und laut dem CME FedWatch Tool preisen Marktteilnehmer derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 59,7 % für eine Zinserhöhung bereits im September 2026 ein.
Der Markt richtet seinen Fokus nun voll auf die diese Woche anstehenden wichtigen US-Arbeitsmarktdaten, die am Donnerstag mit den Nonfarm Payrolls ihren Höhepunkt erreichen. Diese Kennzahlen sollen klare Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Federal Reserve geben. Die Prognosen an der Wall Street gehen davon aus, dass das Beschäftigungswachstum im Juni bei 114.000 Stellen liegen wird, während die nationale Arbeitslosenquote voraussichtlich stabil bei 4,3 % bleibt.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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