Gold steigt stark an, da Trump ein Abkommen mit dem Iran am Wochenende signalisiert
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Trump sagt, US-Iran-Abkommen könnte bereits am Wochenende zustande kommen.
- FARS-Bericht deutet darauf hin, dass Teheran den von Iran vorgeschlagenen Text genehmigen könnte.
- Heißer PPI hält Fed-Zinserhöhungsrisiko trotz Dollar-Schwäche am Leben.
Der Goldpreis steigt am Donnerstag deutlich an, nachdem US-Präsident Donald Trump bekannt gab, dass die USA und Iran kurz vor einer Einigung stehen, was den US-Dollar schwächte und das gelbe Metall stützte, wodurch einige Verluste vom Mittwoch ausgeglichen wurden. XAU/USD notiert bei 4.212 USD, ein Plus von 3,50 %
XAU/USD erholt sich deutlich, da der Dollar nach diplomatischem Durchbruch fällt
US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich, dass die USA und Iran bereits am Wochenende ein Abkommen unterzeichnen könnten, was den Verkehr durch die Straße von Hormus öffnen könnte. Die mit Iran verbundene Nachrichtenagentur FARS berichtete, dass „es scheint, dass angesichts der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten den von Iran vorgeschlagenen Text akzeptiert haben, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser Text von den wichtigsten Behörden des Systems genehmigt wird.“
Unterdessen fällt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber einem Währungskorb misst, um 0,42 % auf 99,66, was dem renditeschwachen Metall Rückenwind verleiht.
US-Inflationsdaten zeigten, dass die Erzeugerpreise im Mai im Jahresvergleich um 6,5 % gestiegen sind, höher als die 5,7 % im April und die Prognose von 6,4 %. Der Kern-Erzeugerpreisindex (PPI), ohne Energie und Lebensmittel, stieg im Jahresvergleich um 4,9 %, was unter dem Konsens von 5,4 % liegt und gegenüber April unverändert ist.
Bemerkenswert ist, dass der heutige PPI-Bericht zusammen mit dem vor einem Tag veröffentlichten Verbraucherpreisindex (CPI) laut Prime Terminal-Daten die Erwartungen der Anleger an eine Zinserhöhung der Federal Reserve gegen Ende 2026 aufrechterhält.
Der US-Wirtschaftskalender enthielt auch Arbeitsmarktdaten, da die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 6. Juni um 229.000 stiegen und damit die von Analysten erwarteten 219.000 übertrafen.
Im weiteren Wochenverlauf steht die vorläufige Veröffentlichung des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan für Juni an, vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve.
XAU/USD technische Perspektive: Gold steigt über 4.200 USD nach US-Iran-Kriegsabkommen
Gold hat sich nach einem Sechs-Monats-Tief von 4.023 USD bärisch entwickelt, wobei Verkäufer den Preis unter das vorherige Tief von 4.098 USD drückten und damit die Tür für weitere Verluste öffneten. Das Momentum spricht für weitere Abwärtsbewegungen, wie der Relative Strength Index (RSI) zeigt, der zwar überverkauft, aber noch nicht im extremen Bereich unter 20 liegt. Daher bleibt der Abwärtstrend intakt und weitere Verluste werden erwartet.
Fällt der Goldpreis unter 4.000 USD, liegt die nächste bedeutende Unterstützungsmarke aus Angebot und Nachfrage am Swing-Tief vom 28. Oktober 2025 bei 3.886 USD.
Auf der Oberseite muss XAU/USD den 200-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 4.443 USD zurückerobern, um den Weg für einen Test der Marke von 4.500 USD zu ebnen.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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