GBP/USD testet 1,37, da die Marktzögerlichkeit den Greenback defensiv hält
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- GBP/USD erlebte am Montag eine begrenzte bullische Ausdehnung und testete 1,3700.
- Die Marktstimmung ist insgesamt gegen den US-Dollar gerichtet, was Cable gut unterstützt.
- Investoren setzen weiterhin auf einen Rückzug von neuen Zollbedrohungen und sind auf der Suche nach Veränderungen im geldpolitischen Ton der Fed.
GBP/USD machte einen stockenden bullischen Schritt nach oben, um die neue Handelswoche zu eröffnen, und klopfte zum ersten Mal seit September an die 1,3700-Marke. Die Trump-Administration drohte mit zusätzlichen Zöllen auf eine Reihe europäischer Nationen, wenn diese die Kontrolle über Grönland nicht an die USA abgeben, aber die Märkte setzen weiterhin auf die übliche Wende in der Rhetorik des Handelskriegs aus dem Weißen Haus.
Die britischen Daten bleiben diese Woche durchweg von niedrigerer Bedeutung, während die jüngste Zinsentscheidung der Federal Reserve (Fed) das wichtigste Ereignis der Woche darstellt. Es wird allgemein erwartet, dass die Fed die Zinssätze unverändert lässt, aber die Investoren werden auf bedeutende Veränderungen im geldpolitischen Ton achten. Es wird auch erwartet, dass die Trump-Administration Trumps bevorstehenden Vorschlag zur Nachfolge von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell bekannt gibt, wenn Powells Amtszeit im Mai endet.
Aktuell preisen die Zinsfutures-Märkte mindestens zwei Zinssenkungen um jeweils einen Viertelpunkt vor Ende des Jahres ein. Dies läuft etwas schneller als die eigenen Prognosen der Fed, die eine Zinssenkung pro Jahr über die nächsten zwei Jahre hinaus sehen. Trumps bevorstehender Vorschlag für den Fed-Vorsitz wird wahrscheinlich eine freundlichere Haltung zu einer lockereren Geldpolitik haben und könnte die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen stark erhöhen.
GBP/USD Kursprognose
GBP/USD befindet sich auf dem besten Weg in überkauften Bereich und erreichte am Montag mit 1,3700 einen Viermonatshochstand und verzeichnete eine starke Leistung im Januar, während der US-Dollar weiterhin schwächer wird. Es wird einen langen Rückgang benötigen, um die Cable-Gebote wieder in den mittleren Bereich zu drücken, während der 50-Tage-EMA in der Nähe der 1,3400-Region verweilt.
GBP/USD Tageschart
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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