GBP/USD behauptet sich über 1,3400 - Nachlassende politische Risiken stützen Pfund
| |Übersetzung überprüftZum Original- GBP/USD gewinnt an Stärke und nähert sich im frühen europäischen Handel am Donnerstag 1,3405.
- Das Paar behält eine konstruktive Tendenz bei, mit einem leicht bullischen RSI-Momentum.
- Der erste Widerstand liegt bei 1,3470; die erste zu beobachtende Unterstützung befindet sich bei 1,3300.
Das Währungspaar GBP/USD wird im frühen europäischen Handel am Donnerstag im positiven Bereich um 1,3405 gehandelt. Nachlassende politische Unsicherheit im Vereinigten Königreich (UK) bietet der britischen Pfund (GBP) gegenüber dem US-Dollar (USD) etwas Unterstützung.
Nach dem Rücktritt von Keir Starmer Ende Juni hat sich das politische Risiko im Vereinigten Königreich deutlich verringert. Das formelle Rennen um die Nachfolge des scheidenden Premierministers Keir Starmer beginnt am 9. Juli. Der Favorit Andy Burnham wird allgemein erwartet, bis zum 20. Juli Premierminister zu werden.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält GBP/USD eine leicht bullische kurzfristige Tendenz, da der Preis über dem Bollinger-Mittelband und dem 100-Tage Simple Moving Average (SMA) liegt. Das Paar bewegt sich in der oberen Hälfte der jüngsten Spanne, wobei sich die Bollinger-Bänder (20, 2) noch leicht ausweiten, während der Relative Strength Index (14) bei 57,6 ein konstruktives, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum signalisiert.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am oberen Bollinger-Band bei 1,3470, wo Käufer zögern könnten. Auf der Unterseite bietet das Bollinger-Mittelband nahe 1,3300 unmittelbare Unterstützung, während ein tieferer Pullback wahrscheinlich vom unteren Bollinger-Band um 1,3130 begrenzt wird.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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