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Euro erholt sich vom Ein-Wochen-Tief, verteidigt 1,1500 gegenüber dem USD, da US-EPI bevorsteht

  • EUR/USD dreht einen intraday Rückgang in die Nähe von 1,1500 um, oder über ein Ein-Wochen-Tief.
  • Durch Öl getriebene Fed-Zinserhöhungsspekulationen und geopolitische Risiken stützen den USD und belasten das Paar.
  • Wetten auf eine EZB-Zinserhöhung im September begrenzen die Verluste, während Händler auf den US-PPI-Bericht warten.

Das Paar EUR/USD fällt in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung auf ein Eineinhalb-Wochen-Tief, schafft es jedoch, sich von der Nähe der psychologischen Marke von 1,1500 um einige Pips zu erholen. Dennoch scheint das fundamentale Umfeld zugunsten der bärischen Händler geneigt zu sein und deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Kassakurse nach unten führt.

Das Ausbleiben einer positiven Überraschung beim am Mittwoch veröffentlichten US-Verbraucherpreisindex (VPI) nahm der Federal Reserve (Fed) etwas Druck in Bezug auf mögliche Zinserhöhungen. Anleger preisen jedoch weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis Ende dieses Jahres anheben wird, da die Sorge besteht, dass höhere Energiepreise die Inflation wieder anheizen könnten. Dies wiederum treibt den US-Dollar (USD) auf ein Zwei-Wochen-Hoch und setzt das Paar EUR/USD unter Druck.

In den jüngsten Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten behauptete Präsident Donald Trump, die USA hätten die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus, während der Iran angekündigt hat, die wichtige Wasserstraße geschlossen zu halten, bis alle seine Forderungen erfüllt sind. Darüber hinaus haben die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen ihre Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und in der Straße von Bab al-Mandab eskaliert und dabei saudische Schiffe ins Visier genommen. Dies führt zu höheren Kriegsrisikoprämien, die die Rohölpreise und den sicheren Hafen Greenback stützen.

Unterdessen preisen die Geldmärkte eine Wahrscheinlichkeit von rund 90% ein, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer geldpolitischen Sitzung im September die Zinsen um 25 Basispunkte (Bp) anheben wird. Der hawkische Ausblick hält Händler davon ab, aggressive bärische Wetten auf die Gemeinschaftswährung einzugehen, und begrenzt die Abwärtsbewegung des Paares EUR/USD. Der Fokus richtet sich nun auf die US-Konjunkturdaten – den Erzeugerpreisindex (EPI) und die üblichen wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die den USD beeinflussen werden.

Analysten bei HSBC heben eine wachsende Divergenz bei den geldpolitischen Herausforderungen unter den großen Zentralbanken hervor und merken an, dass „wir zwar erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) nun im September eine weitere Zinserhöhung vornehmen wird, es für andere große Zentralbanken jedoch ein weitaus schwierigerer Balanceakt ist.“ Die Bank argumentiert, dass die EZB wahrscheinlich mit weiterer Straffung fortfahren wird, während die Entscheidungsträger anderswo mit komplexeren Zielkonflikten konfrontiert sind, da sie Inflationsrisiken gegen die Notwendigkeit abwägen, eine Überstraffung zu vermeiden.

EUR/USD 4-Stunden-Chart

Technische Analyse

Auf dem Vier-Stunden-Chart hält sich das Paar EUR/USD über dem 200-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1451, , der als wichtige strukturelle Untergrenze fungiert, die nach unten durchbrochen werden müsste, um eine tiefere bärische Phase wiederzubeleben. Das Momentum ist weniger unterstützend, wobei der Relative Strength Index bei rund 44 auf einen Mangel an starkem Kaufdruck hindeutet, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) knapp unter null bleibt und damit signalisiert, dass die Aufwärtsdynamik trotz der konstruktiven Kurslage noch verhalten ist.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Wirtschaftsindikator

Erzeugerpreisindex ex. Energie & Nahrungsmittel (Jahr)

Der Erzeugerpreisindex welcher durch das Präsidium für Arbeitskostenstatistik veröffentlicht wird, misst die durchschnittliche Preisveränderung von Rohstoffen, welche von den US-Produzenten gekauft wurden. Beim Kern PPI werden Nahrungsmittel und Energiepreise nicht mit einkalkuliert. Änderungen am PPI gelten als ein Indikator in Bezug auf die Inflation der Rohstoffpreise. Generell ist ein hoher Wert positiv (oder bullish) für den USD, während eine niedrigere Lesung sich negativ (oder bearish) auswirkt.

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Nächste Veröffentlichung: Do Aug. 13, 2026 12:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 4.2%

Vorher: 4.7%

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

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