EUR/USD unter Druck – Kurs rutscht nach Abprall an gleitenden Durchschnitten ab
| |Übersetzung überprüftZum Original- EUR/USD könnte in Richtung des sechs-Wochen-Tiefs von 1,1589 fallen.
- Der 14-tägige Relative Strength Index liegt bei 42,69 und verstärkt die bärische Tendenz.
- Das Paar zog sich von dem unmittelbaren Widerstand am 50-Tage-EMA von 1,1679 zurück.
EUR/USD gibt nach, nachdem es im vorherigen Handel moderate Gewinne verzeichnete, und handelt während der asiatischen Stunden am Montag um 1,1660. Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) liegt mit einem Wert von 42,69 unter der 50-Mittellinie und zeigt eine Abnahme, was die bärische Tendenz bestätigt. Der RSI nahe 43 hält die Verkäufer unter Kontrolle, ohne überverkauft zu sein, was darauf hindeutet, dass eine Konsolidierung einer Fortsetzung vorausgehen könnte.
Die technische Analyse des Tagescharts zeigt, dass der neun-Tage-Exponential Moving Average (EMA sinkt), während der 50-Tage-EMA sich abgeflacht hat, was den Preis unter beiden hält und Erholungen begrenzt. Das Fehlen eines bärischen Kreuzes, da der kurzfristige Durchschnitt weiterhin leicht über dem mittelfristigen Durchschnitt liegt, unterstreicht einen schwächenden, aber nicht gebrochenen Aufwärtstrend, wobei sich verengende Spreads auf nachlassendes Momentum hinweisen.
Auf der Abwärtsseite könnte das EUR/USD-Paar die Region um das sechs-Wochen-Tief von 1,1589, das am 1. Dezember erreicht wurde, ansteuern. Ein Durchbruch unter dieses Niveau würde die nächste Basis um 1,1468 freilegen, das niedrigste Niveau seit August 2025.
Der unmittelbare Widerstand liegt am 50-Tage-EMA von 1,1679, der mit dem neun-Tage-EMA bei 1,1681 übereinstimmt. Ein täglicher Schlusskurs über den Durchschnitten würde das Momentum wiederbeleben und das EUR/USD-Paar unterstützen, um das drei-Monats-Hoch von 1,1808 anzustreben, das am 24. Dezember verzeichnet wurde, gefolgt von 1,1918, dem höchsten Niveau seit Juni 2021.
Euro - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Euro ist die Währung der 19 Länder der Europäischen Union, die zur Eurozone gehören. Nach dem US-Dollar ist er die am zweithäufigsten gehandelte Währung der Welt. Im Jahr 2022 machte er 31 % aller Devisentransaktionen aus, mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von über 2,2 Billionen US-Dollar pro Tag. Der EUR/USD ist das am meisten gehandelte Währungspaar der Welt und macht schätzungsweise 30 % aller Transaktionen aus. Es folgen der EUR/JPY mit 4 %, der EUR/GBP mit 3 % und der EUR/AUD mit 2 %.
Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt, Deutschland, ist die Zentralbank der Eurozone. Sie legt die Zinssätze fest und steuert die Geldpolitik. Das Hauptziel der EZB ist die Preisstabilität, was entweder die Kontrolle der Inflation oder die Förderung des Wachstums bedeutet. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anhebung oder Senkung der Zinssätze. Relativ hohe Zinssätze oder die Erwartung höherer Zinssätze stärken in der Regel den Euro und umgekehrt. Der EZB-Rat trifft geldpolitische Entscheidungen in acht Sitzungen pro Jahr. Diese werden von den Leitern der nationalen Zentralbanken der Eurozone und sechs ständigen Mitgliedern, darunter EZB-Präsidentin Christine Lagarde, getroffen.
Die Inflation in der Eurozone, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), ist ein entscheidender Faktor für den Euro. Übertrifft die Inflation die Erwartungen und das Ziel von 2 % der Europäischen Zentralbank (EZB), wird die EZB wahrscheinlich die Zinsen anheben müssen, um die Preisstabilität zu sichern. Höhere Zinsen im Vergleich zu anderen Währungsräumen machen den Euro attraktiver für globale Investoren und stärken somit die Währung.
Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten beeinflussen die Gesundheit der Wirtschaft und somit den Euro. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI), Beschäftigungszahlen und Konsumentenstimmung geben Hinweise auf die Entwicklung der gemeinsamen Währung. Eine starke Wirtschaft stützt den Euro, da sie ausländische Investitionen anzieht und möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB) zu Zinserhöhungen bewegt. Schwache Daten hingegen lassen den Euro oft fallen. Besonders relevant sind hierbei die Daten der vier größten Volkswirtschaften des Euroraums – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien –, die rund 75 % der Eurozonen-Wirtschaft ausmachen.
Ein entscheidender Faktor für den Euro ist die Handelsbilanz, die den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe eines Landes über einen bestimmten Zeitraum misst. Wenn ein Land gefragte Exportgüter herstellt, erhöht sich die Nachfrage nach seiner Währung, da ausländische Käufer diese Waren erwerben wollen. Eine positive Handelsbilanz stärkt somit den Euro, während ein Handelsdefizit die Währung unter Druck setzen kann.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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