EUR/USD: Flaggenausbruch spricht für Rückgang bis 1,1325
| |Übersetzung überprüftZum Original- EUR/USD handelt niedriger bei rund 1,1390, da der US-Dollar an Stärke gewinnt.
- Die zunehmende Aggression zwischen den USA und Iran hat die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherer Hafen verbessert.
- Anleger warten auf die Anhörung von Fed-Vorsitzendem Warsh und die US-VPI-Daten.
Der Euro (EUR) hält die Eröffnungsverluste bei rund 1,1390 gegenüber dem US-Dollar (USD) während der asiatischen Handelssitzung am Montag. Das Hauptwährungspaar steht unter Verkaufsdruck, da der US-Dollar die Woche aufgrund der gestiegenen Attraktivität sicherer Häfen stark beginnt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs Hauptwährungen misst, 0,2 % höher bei rund 101,15.
Die eskalierenden militärischen Aktionen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran wegen Teherans Dominanzanspruch über die Straße von Hormus, einem kritischen Engpass für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, haben die Anleger dazu veranlasst, in sichere Häfen zu flüchten, und die Inflationserwartungen entankert.
Um Hinweise auf den aktuellen Stand der US-Inflation zu erhalten, werden die Anleger die Verbraucherpreisindex-Daten (VPI) für Juni, die am Dienstag veröffentlicht werden, genau beobachten.
In dieser Woche richten die Anleger zudem ihr Augenmerk auf die zweitägige Anhörung des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh vor dem Kongress, die am Dienstag beginnt.
Technische Analyse:
EUR/USD handelt niedriger bei rund 1,1390 und behält einen kurzfristig bärischen Ton bei, da der Kurs unter dem 20-Perioden-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,1443 bleibt und eine Auflösung der Bearish-Flag-Formation erfolgt ist.
Der Relative-Stärke-Index (14) bewegt sich nahe 38, was auf anhaltendes, aber nicht extremes Abwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand an der unteren Begrenzung des parallelen Kanals bei etwa 1,1424, gefolgt vom 20-Perioden-EMA bei 1,1443, wobei die obere Kanalgrenze um 1,1530 als stärkerer Widerstand fungiert, falls sich eine Erholung ausdehnt. Auf der Unterseite sind die wichtigsten Unterstützungsniveaus das Tief vom 24. Juni bei 1,1324, gefolgt von 1,1300.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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