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EUR/CAD wertet auf fast 1,6200 auf, trotz risikoscheuer Stimmung

  • EUR/CAD steigt, da der Euro gegenüber einem schwächeren USD im Zusammenhang mit dem US-Grönland-Thema an Stärke gewinnt.
  • Der Euro könnte schwächer werden, da der nachlassende HICP der Eurozone die Erwartungen an eine anhaltende Zinspolitik der EZB verstärkt.
  • Der rohstoffgebundene Kanadische Dollar könnte angesichts niedrigerer Ölpreise Schwierigkeiten haben.

EUR/CAD setzt seine Gewinne am dritten aufeinanderfolgenden Tag fort und notiert während der europäischen Handelsstunden am Dienstag bei etwa 1,6200. Das Währungspaar steigt, da der Euro (EUR) gegenüber seinen Peers an Stärke gewinnt, trotz erhöhter Risikoaversion, die hauptsächlich durch einen schwächeren US-Dollar (USD) im Zusammenhang mit dem US-Grönland-Thema bedingt ist.

Allerdings könnte das Aufwärtspotenzial des Euros eingeschränkt sein, da der nachlassende harmonisierte Verbraucherpreisindex (HICP) der Eurozone die Erwartungen verstärkt, dass die Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) über einen längeren Zeitraum stabil bleiben. Die EZB hat einen stabilen geldpolitischen Kurs signalisiert, ohne kurzfristige Diskussionen über weitere Zinssenkungen, sofern die aktuellen wirtschaftlichen Prognosen intakt bleiben.

Die HICP-Inflation in der Eurozone verlangsamte sich im Dezember 2025 auf 1,9% im Jahresvergleich, nach 2,1% im November, und lag damit leicht unter der vorläufigen Schätzung von 2,0%, was den ersten Wert unter 2% seit Mai markiert. In der Zwischenzeit sank die Kerninflation, die Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak ausschließt, auf 2,3%, den niedrigsten Stand seit vier Monaten.

Das EUR/CAD-Paar könnte weiter steigen, da der rohstoffgebundene Kanadische Dollar (CAD) angesichts niedrigerer Ölpreise Herausforderungen gegenüberstehen könnte, was Kanadas Position als größter Rohölexporteur in die Vereinigten Staaten (US) widerspiegelt. West Texas Intermediate (WTI)-Rohöl gibt nach zwei Gewinnsessions nach und wird zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 58,80 USD pro Barrel gehandelt. Die Ölpreise stehen unter Druck, da eskalierende US-EU-Spannungen die Aussichten für die globale Nachfrage trüben.

Die Inflationsrate in Kanada stieg im Dezember 2025 auf 2,4% nach 2,2% im Vormonat, dem höchsten Stand seit drei Monaten, und lag damit deutlich über den Markterwartungen, dass die Rate unverändert bleiben würde. Das Ergebnis wich leicht von den Erwartungen der Bank of Canada (BoC) ab, dass die VPI-Inflation in naher Zukunft um die 2%-Schwelle bleiben würde, was den geldpolitischen Ausblick gemischt ließ.

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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