Dow-Jones-Futures steigen, da nachlassende Wirtschaftsdaten die Chancen auf eine Zinserhöhung der Fed verringern
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Die Dow Jones-Futures steigen, da das CME FedWatch-Tool nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten die Wahrscheinlichkeit für September auf 53% sinken sieht.
- Die Wall Street schloss am Donnerstag uneinheitlich, da die Volatilität bei Technologiewerten vor dem Feiertag die nachlassenden Zinsängste ausglich.
- Händler hinterfragen, ob der übermäßige Optimismus rund um künstliche Intelligenz die aktuellen Aktienmarktbewertungen überhöht hat.
Die Dow Jones-Futures gewinnen 0,24 % und notieren über 53.300, während die S&P 500-Futures um 0,46 % steigen und nahe 7.560 gehandelt werden. Unterdessen legen die Nasdaq 100-Futures während der europäischen Handelszeiten am Freitag um 1,0 % zu und notieren nahe 29.850.
Die Wall Street zeigte am Donnerstag eine gemischte Performance, da die vorfeiertägliche Volatilität bei Technologiewerten die nachlassenden Zinsängste überschattete. Während der Dow Jones um 1,03 % zulegte, schloss der S&P 500 unverändert, und der Nasdaq 100 fiel um 0,8 %. Der Rückgang bei den Technologiewerten wurde von Chipherstellern angeführt, die zum zweiten Mal in Folge fielen, da Anleger bezweifelten, ob der Optimismus bezüglich künstlicher Intelligenz die Marktbewertungen überhöht hat.
Die US-Index-Futures steigen, nachdem am Donnerstag enttäuschende inländische Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, die die Wetten auf Zinserhöhungen der Fed abschwächten. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass die Finanzmärkte nun eine 53%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September einpreisen, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den vor der Veröffentlichung eingepreisten 66% darstellt.
Der US-Arbeitsmarkt zwingt die Wall Street, ihre Zinserwartungen aggressiv zu überdenken. Der Hauptauslöser für diese Verschiebung war der am Donnerstag veröffentlichte Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht für Juni. Die US-Wirtschaft schuf im letzten Monat nur 57.000 Arbeitsplätze und verfehlte damit deutlich den Marktkonsens von 110.000. Während die offizielle Arbeitslosenquote unerwartet von 4,3 % im Mai auf 4,2 % sank, deutet die starke Verlangsamung bei den Neueinstellungen stark auf eine Abkühlung der Gesamtwirtschaft hin.
Warsh lehnt Forward Guidance ab, während die Fed im KI-Zeitalter den Fokus auf Preisstabilität legt
Fed-Vorsitzender Warsh vermittelte eine moderat hawkische Botschaft, mit einem FXS SpeechTracker-Score von 5,6/10, der eine vorsichtige, aber nicht extreme Haltung im Vergleich zum historischen Durchschnitt anzeigt. Die Ablehnung einer Forward Guidance, verbunden mit einer erneuten Betonung der Preisstabilität und einer klaren Warnung, dass alle, die sich mit einer Inflation über 2 % wohlfühlen, enttäuscht werden, unterstreicht eine Tendenz, die Geldpolitik trotz Warshs Hervorhebung stabiler Arbeitsmärkte und solider Angebotsbedingungen restriktiv zu halten. Warshs Darstellung der künstlichen Intelligenz als eine zentrale strukturelle Kraft – bei der die USA wahrscheinlich große Gewinner sein werden, deren inflationswirksame Auswirkungen jedoch ausdrücklich eine Entscheidung der Zentralbank sind – signalisiert die Bereitschaft, einen „neuen Kurs“ in der Politikstrategie einzuschlagen, ohne sich auf einen vorgegebenen Pfad festzulegen.
Der FXS Fed Sentiment Index blieb unverändert und stieg um 0,00 Punkte auf ein weiterhin hohes Niveau von 123,64, was bestätigt, dass der allgemeine Fed-Ton trotz des Fehlens neuer Straffungssignale fest im hawkischen Bereich bleibt. Dieser stabile, aber hohe Wert zusammen mit einem mittleren FXS SpeechTracker-Score deutet darauf hin, dass die Märkte Warshs Äußerungen als Bestätigung einer bestehenden hawkischen Tendenz sehen und nicht als neue Eskalation der geldpolitischen Rhetorik.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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