Dow Jones-Futures fallen, da Inflation und Handelsrisiken zunehmen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- US-Aktienfutures fallen angesichts steigender Ölpreise, Spannungen im Nahen Osten und neuer kanadischer Zölle.
- Starke Arbeitsmarktdaten für August ließen die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im September vor den Inflationsberichten über 60% steigen.
- Uber plante seine Debüt-Euro-Anleiheemission, während Novo Nordisk zwei Herzmedikamenten-Studien stoppte.
Die Dow Jones-Futures fallen um 0,92% und notieren während der europäischen Handelsstunden am Dienstag nahe 52.950. Unterdessen geben die S&P 500-Futures um 0,41% nach und handeln unter 7.700, während die Nasdaq 100-Futures um 0,24% verlieren und unter 29.500 notieren.
Die US-Aktienfutures gaben nach, da die erhöhten Ölpreise Inflationsrisiken und Zinssorgen in den Mittelpunkt der Marktstimmung rückten. Die Energiemärkte gerieten nach einem am Wochenende erfolgten Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran zusätzlich unter Aufwärtsdruck, was die Befürchtung weiterer Preissteigerungen schürte.
Zusätzlich zur Vorsicht am Markt verschärfen sich am Dienstag die Handelsspannungen, da Kanadas Vergeltungszölle in einer Spanne von 15% bis 50% auf US-Waren im Wert von bis zu 27,6 Milliarden Dollar am Dienstag offiziell in Kraft treten sollen.
Händler preisen zunehmend eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 60% für eine Zinserhöhung der Federal Reserve (Fed) im September ein. Dieser hawkishe Ausblick wurde durch einen stärker als erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für August untermauert, der einen Anstieg der Nonfarm Payrolls um 162.000 auswies, während die Arbeitslosenquote stabil blieb. Anleger richten ihren Blick nun aufmerksam auf die in dieser Woche anstehenden Veröffentlichungen des Erzeugerpreisindex und des Verbraucherpreisindex, um die nächsten geldpolitischen Schritte der Notenbank besser einschätzen zu können.
Strategen bei BNY argumentieren, dass die jüngsten Arbeitsmarktdaten das Argument für eine weitere Straffung deutlich gestärkt haben. Sie weisen darauf hin, dass "nach dem außergewöhnlich starken Arbeitsmarktbericht vom Freitag selbst Gouverneur Christopher Wallers etwas uneindeutige Äußerungen am Donnerstag offenbar nicht ausreichen, um unsere Ansicht zu ändern, dass eine Zinserhöhung unmittelbar bevorsteht," und unterstreichen damit ihre Überzeugung, dass die Fed trotz des nuancierten Tons der Entscheidungsträger weiterhin auf Kurs für einen weiteren Schritt bleibt.
Uber hat Banken damit beauftragt, vor der geplanten Debüt-Euro-Anleiheemission Investorengespräche zu führen. Novo Nordisk erlitt hingegen einen weiteren Rückschlag, da der Arzneimittelhersteller zwei weitere Studien zu seiner experimentellen Behandlung von Herzerkrankungen stoppte.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
Die Informationen auf diesen Seiten enthalten zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Ungewissheiten in sich bergen. Die auf dieser Seite beschriebenen Märkte und Instrumente dienen nur zu Informationszwecken und sollen keinesfalls als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dieser Vermögenswerte verstanden werden. Sie sollten Ihre eigenen gründlichen Recherchen anstellen, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen. FXStreet garantiert in keiner Weise, dass diese Informationen frei von Fehlern, Irrtümern oder wesentlichen Falschaussagen sind. FXStreet garantiert auch nicht, dass diese Informationen zeitnah zur Verfügung stehen. Investitionen in offene Märkte sind mit einem großen Risiko verbunden, einschließlich des Verlusts Ihrer gesamten Investition oder eines Teils davon, sowie mit psychischen Belastungen. Alle Risiken, Verluste und Kosten, die mit einer Investition verbunden sind, einschließlich des vollständigen Verlusts des Kapitals, liegen in Ihrer Verantwortung. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen sind die der Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die offizielle Linie oder Position von FXStreet oder seinen Werbekunden wider.