Britisches Pfund verliert, da steigender US-Dollar und geopolitische Spannungen auf die Stimmung drücken
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Die Märkte bleiben vor wichtigen Inflationsdaten über eine Zinserhöhung der Fed im September gespalten.
- Steigende Ölpreise und sich verschiebende diplomatische Signale über die Straße von Hormus verstärken die Marktvolatilität.
- Scotiabank sagt, dass die jüngsten Bewegungen des Pfunds weitgehend von der Stimmung getrieben sind und eng den Risk Reversals folgen.
GBP/USD gibt nach, nachdem es am Vortag unverändert geblieben war, und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Mittwoch um 1,3500. Das Währungspaar hält seine Verluste weiterhin, da der US-Dollar (USD) im Vorfeld eines entscheidenden Inflationsberichts an Stärke gewinnt. Anleger beobachten diese bevorstehende Veröffentlichung genau, da sie voraussichtlich eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der nächsten Zinsentscheidung der Federal Reserve (Fed) spielen wird.
Die Markterwartungen bleiben hinsichtlich des Zinspfads der Zentralbank nach ihrer Entscheidung, die Zinsen im Juli unverändert zu lassen, gespalten. Obwohl steigende Rohölpreise die Argumente für einen aggressiveren geldpolitischen Kurs gestärkt haben, haben sich die Wahrscheinlichkeiten für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September leicht abgeschwächt und sind laut dem CME FedWatch Tool auf nahezu 48 % gefallen, nach 52 % am Vortag.
In der Zwischenzeit erhält der US-Dollar Unterstützung durch die geopolitische Unsicherheit rund um ein mögliches diplomatisches Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Die Marktstimmung verbesserte sich kurzzeitig, nachdem Pakistans Verteidigungsminister angedeutet hatte, dass Washington und Teheran einer Einigung bezüglich der Straße von Hormus näher kämen, zusammen mit Berichten, wonach parallele Verhandlungen zwischen dem Iran und Oman ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hätten.
Diese Zugewinne bei der Marktzuversicht wurden jedoch rasch durch eine schärfere Rhetorik aus dem Weißen Haus begrenzt. US-Präsident Donald Trump bezog klarer Stellung und bestand darauf, dass Teheran den Opfern von Angriffen im Zusammenhang mit der Islamischen Republik Reparationen zahlen müsse, was den Märkten erneut Vorsicht einflößte.
Pfund-Stimmung bleibt im Fokus, da GBP der nachlassenden Absicherung gegen Abwärtsbewegungen folgt
Strategen bei Scotiabank heben hervor, dass die jüngsten Bewegungen des Pfunds weitgehend von der Stimmung getrieben bleiben, und verweisen auf die "enge Korrelation zu Risk Reversals, die weiterhin ihre Prämie für den Schutz gegen Abwärtsbewegungen abbauen." Sie merken an, dass diese Verschiebung in der Optionsbepreisung auf eine geringere Nachfrage nach Absicherungen gegen Abwärtsrisiken hinweist und die Ansicht untermauert, dass sich Marktteilnehmer mit dem aktuellen GBP-Umfeld zunehmend wohler fühlen.
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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