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Britisches Pfund gibt leicht nach und fällt unter 1,3650, während Händler auf die US-PCE-Veröffentlichung warten

  • GBP/USD gibt im frühen europäischen Handel am Mittwoch auf rund 1,3625 nach. 
  • Händler machen sich auf die Veröffentlichung der US-PCE-Daten für Juli im weiteren Tagesverlauf am Mittwoch gefasst.
  • Erwartungen einer Zinserhöhung durch die BoE in diesem Jahr könnten das britische Pfund stützen.

Das Währungspaar GBP/USD fällt im frühen europäischen Handel am Mittwoch auf nahe 1,3625. Der US-Dollar (USD) legt gegenüber dem britischen Pfund (GBP) leicht zu, da sich die Märkte vor den später am Mittwoch anstehenden Daten zum US-Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli vorsichtig zeigen. 

US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der vergangenen Woche, dass das US-Finanzministerium seine Anleiherückkaufprogramme auf mindestens 4 Milliarden Dollar pro Operation verdoppeln werde, nach derzeit maximal 2 Milliarden Dollar, um die stark gestiegenen langfristigen Finanzierungskosten zu stabilisieren. Diese Maßnahme setzte den USD in den vorangegangenen Sitzungen unter Verkaufsdruck.

Der Greenback hat einen Teil seiner Verluste wieder aufgeholt, nachdem CNBC berichtete, dass die Behörde einen Teil ihres Kassenbestands verwenden könnte, um länger laufende Anleihen zurückzukaufen, was dazu beigetragen habe, die langfristigen Renditen zu stabilisieren. 

Händler werden sich im weiteren Tagesverlauf weitere Hinweise aus den US-PCE-Inflationsdaten holen. Ökonomen erwarten, dass der Inflationsdruck aufgrund der anhaltenden Energierisiken im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten hartnäckig bleibt. Für den Kern-PCE ohne Nahrungsmittel und Energie wird im Juli ein Anstieg um 3,3% im Jahresvergleich geschätzt. 

Alle Augen richten sich auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Jackson-Hole-Symposium am Freitag. Diese Veranstaltung könnte einige Hinweise auf ‌die Aussichten für die US-Zinsen liefern. Jegliche hawkischen Kommentare von Warsh könnten den US-Dollar beflügeln und dem Major-Paar Gegenwind verleihen. 

Erwartungen, dass besser als erwartete britische Wirtschaftsdaten im ersten Halbjahr die Bank of England (BoE) dazu veranlassen könnten, die Zinssätze in diesem Jahr um mindestens 25 Basispunkte (bps) anzuheben, geben dem Cable etwas Unterstützung. 

BoE-Gouverneur Andrew Bailey warnte, dass der zunehmende Konflikt im Nahen Osten zu einer starken Volatilität bei den globalen Energie- und Ölpreisen geführt habe, obwohl sich die britische Inflation zuletzt im Juni auf 2,6% abgeschwächt hat. Die britische Zentralbank rechnet damit, dass Schocks an den Energiemärkten die Inflation später in diesem Jahr wieder in Richtung 3,2% treiben werden.

UK-Fiskalrisiko bleibt vor der Herbst-Erklärung im Oktober im Fokus

Strategen bei Scotiabank warnen, dass trotz der jüngsten Verbesserung der Marktstimmung „das Fiskalrisiko bis in den Herbst erhöht bleiben wird, da wir auf die Autumn Statement (Budget) blicken, die für den 28. Oktober zur Veröffentlichung geplant ist.“ Sie gehen davon aus, dass Anleger im Vorfeld der Erklärung voraussichtlich weiterhin sensibel auf politische Schlagzeilen reagieren werden, wobei das fiskalische Umfeld die breitere Pfund-Story im Herbst weiterhin prägen wird.


Technische Analyse: GBP/USD behält oberhalb des 100-Tage-SMA eine bullische Tendenz bei

Auf dem Tages-Chart behält GBP/USD eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da der Kassakurs oberhalb des 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und des mittleren Bollinger-Bands der 20-Tage-Periode notiert. Das Paar drängt in die obere Hälfte des jüngsten Bollinger-Korridors vor, wobei das obere Band als unmittelbarer Angebotsbereich auf der Oberseite fungiert, während ein fest im Kaufbereich liegender Relative Strength Index (RSI) um 67 darauf hindeutet, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten, wenn auch unter zunehmend ausgedehnten Bedingungen.

Auf der Unterseite liegt die anfängliche Unterstützung beim Bollinger-20-Tage-SMA um 1,3532, vor dem 100-Tage-SMA bei 1,3442, wobei das untere Bollinger-Band nahe 1,3390 eine breitere Nachfragezone bei tieferen Rücksetzern untermauert. Auf der Oberseite würde ein sauberer Durchbruch über das obere Bollinger-Band bei 1,3675 den Weg für die psychologische Marke von 1,3700 öffnen.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

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