Britisches Pfund gibt gegenüber JPY nach wegen britischer Politik und Interventionsängsten; richtet Blick auf britische EMI-Zahlen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- GBP/JPY trifft am Dienstag auf ein gewisses Angebot angesichts einer Kombination negativer Faktoren.
- Das politische Chaos im Vereinigten Königreich schwächt das GBP, während Interventionsängste den JPY stützen.
- Die divergierenden geldpolitischen Erwartungen von BoE und BoJ erfordern Vorsicht bei aggressiven bullischen Tradern.
Das Währungspaar GBP/JPY hat Schwierigkeiten, den soliden intraday Bounce vom Vortag aus der Nähe eines Einmonatstiefs, das letzte Woche erreicht wurde, zu nutzen, und gibt am Dienstag leicht nach. Die Kassakurse zeigen jedoch keinen bärischen Nachdruck und handeln derzeit knapp unter der Marke von 214,00 angesichts gemischter fundamentaler Signale.
Das Britische Pfund (GBP) steht unter Druck aufgrund der zunehmenden politischen Krise im Vereinigten Königreich nach dem Rücktritt von Premierminister Keir Starmer als Vorsitzender der regierenden Labour-Partei. Dies wird wiederum als wichtiger Faktor angesehen, der dem Währungspaar GBP/JPY Rückenwind verleiht. Das zugrundeliegende bärische Sentiment rund um den japanischen Yen (JPY) hilft jedoch, die Abwärtsbewegung zu begrenzen, da Händler nun auf die vorläufigen UK-PMI-Daten als Impulsgeber warten.
Trotz positiver Signale aus den US-Iran-Friedensgesprächen bleiben Investoren besorgt, dass die japanische Wirtschaft aufgrund der anhaltenden Energieversorgungsstörungen durch die Straße von Hormus unter Druck bleiben wird. Dies überschattet die Befürchtungen, dass die japanischen Behörden erneut eingreifen könnten, um die heimische Währung zu stützen. Selbst hawkische Erwartungen an die Bank of Japan (BoJ) beeindrucken die JPY-Bullen nicht und verleihen dem GBP/JPY-Kreuz etwas Unterstützung.
Tatsächlich zeigten die Protokolle der BoJ-Sitzung im April letzte Woche, dass einige Vorstandsmitglieder eine schnellere Zinserhöhung forderten, um ein Überschießen der zugrundeliegenden Inflation zu vermeiden. Unterdessen zeigte eine private Umfrage, dass japanische Unternehmen den stärksten Anstieg der Inputkosten seit fast vier Jahren verzeichneten. Hinzu kommt, dass die Kerninflationsrate der BoJ ohne Einmaleffekte weiterhin über dem 2%-Ziel liegt, was die Wetten auf eine weitere Straffung der Geldpolitik stärkt.
Im Gegensatz dazu haben Händler ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of England (BoE) nach der Veröffentlichung schwächerer Inflationszahlen in der vergangenen Woche zurückgeschraubt. Hinzu kommt, dass das US-Iran-Friedensabkommen die Sorgen über einen Energieschock milderte und die Ansicht stützt, dass die BoE die Zinsen in den kommenden Monaten unverändert lassen wird. Dies könnte Händler davon abhalten, aggressive bullische Wetten auf das GBP/JPY-Kreuz zu platzieren und jegliche nennenswerte Gewinne begrenzen.
Wirtschaftsindikator
S&P Global EMI für Dienstleistungen
Der Services Purchasing Managers Index (PMI), der monatlich von S&P Global veröffentlicht wird, ist ein Frühindikator zur Messung der Geschäftstätigkeit im britischen Dienstleistungssektor. Die Umfrageergebnisse spiegeln wider, wie sich die aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat verändert hat und können auf bevorstehende Trends in offiziellen Daten wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Beschäftigung und der Inflation hinweisen. Der Index bewegt sich zwischen 0 und 100, wobei ein Wert von 50,0 keine Veränderung zum Vormonat signalisiert. Ein Wert über 50 zeigt an, dass der Dienstleistungssektor wächst – ein positives Signal für das Pfund Sterling (GBP). Liegt der Wert unter 50, deutet dies auf einen Rückgang der Aktivität im Dienstleistungsbereich hin, was als negativ für das GBP gewertet wird.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Di Juni 23, 2026 08:30 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 50
Vorher: 49.3
Quelle: S&P Global
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