AUD/USD nahe Mai-Hoch - US-Inflation wird zum nächsten Test
| |Übersetzung überprüftZum Original- AUD/USD setzt seine konsolidierende Kursbewegung fort, da Händler gespannt auf die wichtigen US-Inflationsdaten warten.
- Wetten auf eine Zinserhöhung der RBA wirken weiterhin als Rückenwind für den Aussie inmitten der vom JPY ausgelösten USD-Schwäche.
- Das konstruktive technische Setup stützt die Annahme einer Fortsetzung des gut etablierten Aufwärtstrends.
Das Paar AUD/USD hält sich am Donnerstag während der asiatischen Sitzung stabil oberhalb der 0,7200-Marke und bleibt nahe seinem Anfang dieser Woche erreichten höchsten Stand seit dem 14. Mai. Händler scheinen zögerlich zu sein und warten auf die wichtigen US-Inflationsdaten, um weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve (Fed) zu erhalten, der den US-Dollar (USD) antreiben und dem Währungspaar neuen Impuls verleihen wird.
Unterdessen bleiben die USD-Bullen angesichts einer von der hawkishen Bank of Japan (BoJ) inspirierten Rallye des japanischen Yen (JPY) in der Defensive, was als Rückenwind für das Währungspaar AUD/USD wirkt. Darüber hinaus stützen steigende Wetten auf eine weitere Zinserhöhung durch die Reserve Bank of Australia (RBA) später in diesem Monat weiterhin den Australischen Dollar (AUD) und untermauern die Aussicht auf weitere kurzfristige Gewinne.
Unterdessen preisen Händler eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank auf ihrer bevorstehenden geldpolitischen Sitzung am 15. bis 16. September die Kreditkosten anheben wird. Abgesehen davon bietet eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran dem sicheren Hafen Greenback etwas Unterstützung, was wiederum die AUD/USD-Bullen davon abhält, sich auf weitere Aufwärtsbewegungen zu positionieren.
Aus technischer Sicht verlief die jüngste Aufwärtsbewegung vom monatlichen August-Tief entlang eines aufwärts gerichteten Kanals. Dies deutet auf einen gut etablierten Aufwärtstrend hin und legt nahe, dass der Weg des geringsten Widerstands für das Paar AUD/USD weiterhin nach oben führt. Allerdings könnten gemischte Momentum-Oszillatoren die Kassakurse in der Nähe der oberen Begrenzung des genannten Kanals begrenzen.
Tatsächlich liegt der Relative Strength Index (RSI) bei rund 58, was auf einen soliden, aber nicht überdehnten Kaufdruck hindeutet. Im Gegensatz dazu deutet die leicht negative Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie eher auf einen moderaten Verlust des Aufwärtsmomentums als auf eine klare Trendwende hin. Ein Ausbruch über den Kanalwiderstand bei 0,7260 sollte jedoch den Weg für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ebnen.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung beim 100-Perioden-SMA um 0,7172 gesehen, vor dem Kanalboden nahe 0,7161, wobei ein Rückgang darunter die aktuelle bullische Struktur untergraben und eine tiefere Korrekturphase innerhalb des breiteren Aufwärtstrends signalisieren würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
AUD/USD 4-Stunden-Chart
RBA - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Reserve Bank of Australia (RBA) legt die Geldpolitik des Landes fest und strebt eine Inflationsrate von 2-3 % an. Zinssatzerhöhungen stärken in der Regel den australischen Dollar, während Zinssenkungen ihn schwächen.
Traditionell galt Inflation als nachteilig für Währungen, da sie den Wert des Geldes mindert. In modernen Volkswirtschaften hat sich jedoch gezeigt, dass moderate Inflation zu Zinserhöhungen durch Zentralbanken führt, was wiederum Kapitalzuflüsse aus dem Ausland anzieht. Investoren suchen nach höheren Renditen, was die Nachfrage nach der lokalen Währung – im Fall Australiens den Australischen Dollar – stärkt.
Makroökonomische Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Einkaufsmanagerindex (PMI) haben direkten Einfluss auf die Währungen eines Landes. Eine starke Wirtschaft zieht Kapital an und stärkt die heimische Währung.
Quantitative Lockerung (QE) ist ein geldpolitisches Instrument, das in Krisenzeiten eingesetzt wird, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Kreditvergabe in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Reserve Bank of Australia (RBA) nutzt QE, indem sie australische Dollar druckt, um damit Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten aufzukaufen. Damit wird den Banken dringend benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt. Eine solche Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des australischen Dollars.
Quantitative Straffung (QT) stellt das Gegenstück zur quantitativen Lockerung (QE) dar und wird eingeleitet, sobald sich die Wirtschaft erholt und die Inflation wieder anzieht. Während die Reserve Bank of Australia (RBA) im Rahmen der QE Staats- und Unternehmensanleihen aufkauft, um den Finanzmärkten Liquidität zuzuführen, beendet sie bei QT diese Käufe und reinvestiert nicht in fällige Anleihen. Diese geldpolitische Maßnahme wird in der Regel als positiv für den australischen Dollar bewertet.
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