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Nachrichten

AUD/USD erholt sich Richtung 0,7000 - Schwächerer Dollar stützt

  • AUD/USD steigt nach einem schwachen Start auf nahe 0,6995.
  • Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen bei der geldpolitischen Sitzung später in diesem Monat unverändert lässt.
  • Schwache US-Verbraucherpreisdaten für Juni zwangen Händler dazu, hawkische Fed-Wetten zu reduzieren.

Der Australische Dollar (AUD) notiert während der asiatischen Handelssitzung am Montag 0,12 % höher bei nahe 0,6995 gegenüber dem US-Dollar (USD). Das Paar AUD/USD erholt sich nach einem schwachen Start, da der US-Dollar unter Verkaufsdruck gerät vor dem Hintergrund verstärkter Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen bei der geldpolitischen Sitzung später in diesem Monat nicht anheben wird.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, leicht niedriger bei rund 100,70. Der USD-Index fiel nach einem starken Eröffnungsanstieg deutlich zurück.

Laut dem CME FedWatch-Tool liegen die Chancen, dass die Fed die Zinsen bei der Juli-Sitzung unverändert lässt, bei 85,6 %, gegenüber 65,8 % in der Vorwoche. Die Marktteilnehmer sind zuversichtlich, dass die Fed den Status quo bei der Juli-Sitzung beibehält, nachdem die US-Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten für Juni veröffentlicht wurden, die zeigten, dass der Inflationsdruck nachgelassen hat.

Beim Australischen Dollar übertrifft die Währung ihre wichtigsten Konkurrenten, nachdem die People's Bank of China (PBOC) ihre geldpolitische Entscheidung bekannt gab und die Prime Lending Rates (PLRs) unverändert ließ.

AUD/USD technische Analyse

AUD/USD notiert zum Zeitpunkt der Berichterstattung höher bei rund 0,6990 und hält eine leicht bullishe kurzfristige Tendenz, da es über den 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,6970 steigt. Das Paar hat diesen kurzfristigen Trendindikator nach seiner Schwäche Ende Juni zurückerobert, während der Relative Strength Index (14) bei 51,8 knapp über der neutralen Linie liegt, was auf ein stabilisierendes Aufwärtsmomentum und nicht auf aggressiven Kaufdruck hindeutet.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 20-Tage-EMA nahe 0,6970, der wahrscheinlich als erste Verteidigungslinie bei einem Rücksetzer fungiert, gefolgt von den jüngsten Kurstiefs unter 0,6950, falls die Verkäufer die Kontrolle zurückgewinnen. Unter 0,6950 wird das Tief vom 30. März bei 0,6874 die Schlüsselunterstützung sein. Solange der Spotkurs auf Tagesbasis über dem Bereich von 0,6970 bleibt, sollte der technische Ton leicht konstruktiv bleiben. Nach oben könnte das Paar seine Aufwärtsbewegung in Richtung 0,7100 ausdehnen, wenn es gelingt, das Hoch vom 15. Juli bei 0,7021 zu durchbrechen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Australischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.

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