AUD/JPY steigt über 113,50 - Aufwärtstrend bleibt intakt
| |Übersetzung überprüftZum Original- AUD/JPY gewinnt am Dienstag im frühen europäischen Handel an Boden und nähert sich 113,85.
- Das Währungspaar hält über dem 100-Tage-SMA eine konstruktive Tendenz mit bullischem RSI-Momentum.
- Der unmittelbare Widerstand liegt bei 114,10; das erste Abwärtsziel befindet sich bei 113,10.
Das Währungspaar AUD/JPY handelt am Dienstag im frühen europäischen Handel im positiven Bereich um 113,85. Der Australische Dollar (AUD) stärkt sich gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) aufgrund des Zinsunterschieds zwischen der Reserve Bank of Australia (RBA) und der Bank of Japan (BoJ). Allerdings könnten Interventionsängste seitens der japanischen Behörden den Aufwärtstrend des Währungspaares begrenzen.
Nach drei aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte (bps) zu Beginn dieses Jahres entschied die Reserve Bank of Australia (RBA) auf ihrer geldpolitischen Sitzung im Juni, den Leitzins (Official Cash Rate, OCR) unverändert bei 4,35 % zu belassen.
Ökonomen warnten, dass steigende Öl- und Kraftstoffpreise eine vierte Zinserhöhung in diesem Jahr festigen könnten, falls der erneute Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Iran nicht innerhalb einer Woche beigelegt wird.
Seit der Wiederaufnahme der Luftangriffe in der vergangenen Woche haben Händler ihre Wetten auf eine Zinserhöhung der RBA erhöht und preisen nun laut Guardian eine fast 23%ige Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung im August sowie mehr als 50% Chance bis Dezember ein.
Technische Analyse:
Im Tages-Chart zeigt AUD/JPY eine bullische kurzfristige Tendenz, da es über dem 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und dem 20-Tage-Mittelband der Bollinger-Bänder bleibt, wodurch der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt. Der Kurs bewegt sich in Richtung des oberen Bollinger-Bandes, während der Relative Strength Index (14) um 60 ein solides, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum signalisiert.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand am oberen Bollinger-Band bei 114,10. Die nächste Hürde befindet sich am Hoch vom 13. Mai bei 114,74, auf dem Weg zur psychologischen Marke von 115,00.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am Tief vom 20. Juli bei 113,10 gesehen. Die nächste wichtige Marke ist der 100-Tage-SMA bei 112,75, gefolgt vom mittleren Bollinger-Band bei 112,55, mit einer tieferen Unterstützung am unteren Band nahe 111,05, falls sich ein korrigierender Pullback entwickelt.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Australischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.
Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.
China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.
Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.
Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.
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