Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich bleibt im Juni bei 4,9% ggü. 4,8% erwartet
| |Automatische ÜbersetzungZum OriginalDie ILO-Arbeitslosenquote des Vereinigten Königreichs (UK) blieb in den drei Monaten bis Juni bei 4,9%, nachdem sie im vorherigen Wert ebenfalls bei 4,9% gelegen hatte, wie die am Dienstag vom Office for National Statistics (ONS) veröffentlichten Daten zeigten. Die Daten lagen über dem Marktkonsens von 4,8%.
Weitere Einzelheiten des Berichts zeigten, dass die Zahl der Antragsteller auf Arbeitslosenunterstützung im Juli um 11K zurückging, verglichen mit einem revidierten Rückgang von 6,4K im Juni und dem erwarteten Anstieg von 11,2K.
Die Daten zur Beschäftigungsänderung lagen im Juni bei 83K gegenüber 147K im Mai.
Unterdessen stiegen die durchschnittlichen Verdienste ohne Bonus im Vereinigten Königreich im Juni auf Dreimonatsbasis im Jahresvergleich (3M YoY) um 3,5% nach einem zuvor verzeichneten Wachstum von 3,4%. Der Marktkonsens hatte bei 3,4% gelegen.
Ein weiteres Maß für die Lohninflation, die durchschnittlichen Verdienste einschließlich Bonus, stieg im gleichen Zeitraum um 4,1%, nachdem sie im Quartal bis Mai um 4,4% zugenommen hatten (revidiert von 4,3%). Die Daten entsprachen der Schätzung von 4,1%.
GBP/USD-Reaktion auf den britischen Beschäftigungsbericht
Das Britische Pfund (GBP) zieht in einer unmittelbaren Reaktion auf den britischen Beschäftigungsbericht einige Verkäufer an. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels handelt das Paar GBP/USD 0,15% niedriger bei 1,3524.
Pfund Sterling - heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Britisches Pfund (GBP) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Britisches Pfund war am schwächsten gegenüber dem US-Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.12% | 0.16% | 0.16% | -0.01% | 0.12% | 0.47% | 0.14% | |
| EUR | -0.12% | 0.04% | 0.06% | -0.13% | -0.00% | 0.35% | 0.03% | |
| GBP | -0.16% | -0.04% | 0.00% | -0.16% | -0.04% | 0.33% | 0.00% | |
| JPY | -0.16% | -0.06% | 0.00% | -0.18% | -0.06% | 0.29% | -0.03% | |
| CAD | 0.01% | 0.13% | 0.16% | 0.18% | 0.12% | 0.48% | 0.16% | |
| AUD | -0.12% | 0.00% | 0.04% | 0.06% | -0.12% | 0.36% | 0.03% | |
| NZD | -0.47% | -0.35% | -0.33% | -0.29% | -0.48% | -0.36% | -0.31% | |
| CHF | -0.14% | -0.03% | 0.00% | 0.03% | -0.16% | -0.03% | 0.31% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Britisches Pfund aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als GBP (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.
Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.
Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.
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