XRP und XLM unter Druck - Risikoaversion belastet Nachfrage und ETF-Zuflüsse
| |Übersetzung überprüftZum Original- XRP weitet am Donnerstag seine Verluste aus und baut die Verluste in dieser Woche bisher auf über 12 % aus.
- XLM testet am Donnerstag seinen 200-Tage-EMA und riskiert eine stärkere Korrektur unter 0,20 USD.
- Die Einzelhandelsnachfrage bei XRP und XLM schwächt sich angesichts einer marktweiten Risikoaversion deutlich ab.
Die Preise von Ripple (XRP) und Stellar (XLM) stehen unter starkem Verkaufsdruck und weiten am Donnerstag die Verluste in dieser Woche zum vierten Mal in Folge aus. Die grenzüberschreitenden Überweisungstoken verlieren die Einzelhandelsstimmung, während XRP zusätzlichen Druck durch Abflüsse bei Exchange-Traded Funds (ETFs) erfährt.
Einzelhandelsnachfrage korrigiert sich angesichts des Preisrückgangs
Stellar erlebt eine deutliche Korrektur seiner neu gewonnenen Einzelhandelsnachfrage, die auf der Partnerschaft mit der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) zur Tokenisierung von Vermögenswerten basiert. Daten von CoinGlass zeigen, dass das Open Interest (OI) der XLM-Futures am Donnerstag bei 260,35 Millionen USD liegt und damit den Rückgang vom Höchststand von 358,78 Millionen USD am Montag fortsetzt. Dies deutet auf einen starken Abbau der Positionen hin, die in Erwartung weiterer Kursgewinne bei XLM aufgebaut wurden.
Ähnlich fällt das XRP-OI am Donnerstag auf 2,59 Milliarden USD von einem Höchststand von 2,97 Milliarden USD am Dienstag. Zudem steht XRP unter zusätzlichem institutionellem Druck durch ETF-Abflüsse in Höhe von 5,34 Millionen USD am Mittwoch, womit die seit dem 30. April anhaltende Phase ohne Abflüsse beendet wurde.
XRP setzt seinen freien Fall fort
XRP liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Donnerstag etwa 4 % im Minus und hält sich über 1,1500 USD in einem zunehmend bärischen Umfeld. Der Kurs bleibt deutlich unter den wichtigen exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMAs), darunter der 50-Tage-EMA bei 1,3610 USD, der 100-Tage-EMA bei 1,4367 USD und der 200-Tage-EMA bei 1,6337 USD, die zusammen eine mehrschichtige obere Begrenzung bilden und die Abwärtsneigung verstärken.
Die Momentum-Bedingungen sind im Tageschart schwach, wobei der Relative Strength Index (RSI) in den überverkauften Bereich nahe 24 fällt und die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie tief im negativen Bereich liegt, was zusammen auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz gelegentlicher korrigierender Gegenbewegungen hindeutet.
Auf der Unterseite bleibt das Tief vom 6. Februar bei 1,1179 USD die einzige sichtbare Unterstützung und schützt die Abwärtsbewegung bis zur psychologischen Marke von 1,00 USD.
Der erste Widerstand liegt am 50-Tage-EMA nahe 1,36 USD, mit weiteren Hürden am 100-Tage-EMA nahe 1,44 USD und am 200-Tage-EMA nahe 1,63 USD, wo jede Erholung voraussichtlich auf erneutes Angebot stoßen wird.
Stellar schlägt eine scharfe bärische Wendung ein
Stellar notiert über 0,2033 USD und hält eine konstruktive kurzfristige Tendenz, da es über dem 200-Tage-EMA bei etwa 0,1975 USD liegt. Die kurzfristigeren 50- und 100-Tage-EMAs, die knapp über 0,1770 USD liegen, bleiben deutlich unter dem aktuellen Kurs und unterstreichen einen sich verbessernden Trend.
Der RSI liegt im Tageschart nahe 55, ist jedoch aus dem überkauften Bereich bis nahe zur Mittellinie gefallen, während der MACD sich seiner Signallinie für ein mögliches Kreuz nähert, was auf eine nachlassende Aufwärtsdynamik im bullischen Profil hinweist.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 200-Tage-EMA bei rund 0,1975 USD gesehen, wobei ein Bruch eine tiefere Korrekturphase zurück zu vorherigen Konsolidierungsniveaus eröffnen würde.
Auf der Oberseite könnte eine mögliche Erholung vom 200-Tage-EMA den Widerstand bei 0,2579 USD erneut testen, der die Erholung Ende Mai begrenzt hatte.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Metriken zu Kryptowährungen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Entwickler einer Kryptowährung legt die maximale Anzahl an Token fest, die erzeugt oder ausgegeben werden können. Diese festgelegte Menge an Vermögenswerten kann durch verschiedene Mechanismen wie Mining, Staking oder andere Algorithmen der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie geschaffen werden. Gleichzeitig kann das im Umlauf befindliche Angebot durch Maßnahmen wie das Verbrennen von Token oder versehentliche Transaktionen, beispielsweise das Senden an Adressen inkompatibler Blockchains, reduziert werden.
Die Marktkapitalisierung ergibt sich aus der Multiplikation des im Umlauf befindlichen Angebots eines Vermögenswerts mit dessen aktuellem Marktwert.
Das Handelsvolumen misst die Anzahl der gehandelten Token eines Vermögenswerts innerhalb eines festgelegten Zeitraums, oft 24 Stunden. Steigendes Volumen weist in der Regel auf erhöhte Nachfrage hin.
Die sogenannten Finanzierungsraten sind ein zentraler Mechanismus an den Märkten, um Händler dazu zu ermutigen, Positionen zu eröffnen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Preise von unbefristeten Kontrakten den Kassamarktpreisen entsprechen. Börsen nutzen dieses Konzept, um sicherzustellen, dass sich zukünftige und Indexpreise regelmäßig angleichen. Bei einer positiven Finanzierungsrate liegt der Preis des unbefristeten Kontrakts über dem Markpreis, was bedeutet, dass Händler mit Long-Positionen jene mit Short-Positionen bezahlen. Im Fall einer negativen Finanzierungsrate zahlen Händler mit Short-Positionen an diejenigen mit Long-Positionen, da der unbefristete Preis unter dem Markpreis liegt.
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