XRP-Gate: Ripple tanzt mit der SEC auf dünnem Eis
|In der Welt der Kryptowährungen ist es oft schwer, den Überblick zu behalten. Zwischen Bitcoin, Ethereum und einer Vielzahl von Altcoins gibt es immer wieder neue Entwicklungen und Kontroversen. Doch eine Geschichte hat sich in letzter Zeit zu einem echten Drama entwickelt: der Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.
Am gestrigen Montag legte Ripple, wie angekündigt, einen Widerspruch gegen die Forderung der SEC ein, die satte zwei Milliarden US-Dollar beträgt. Das klingt nach einer Summe, die selbst Elon Musk aus der Bahn werfen würde, aber für Ripple scheint es nur ein weiterer Tag im Büro zu sein.
Die Strafe setzt sich aus Rückerstattungen, Vorschusszinsen und zivilrechtlichen Strafen zusammen, und genau genommen beläuft sie sich auf 1,95 Milliarden US-Dollar. Das ist eine astronomische Summe, die selbst einen Bitcoin-Bullen zum Schweigen bringen würde.
Der Hintergrund dieser Forderung ist der Verkauf von XRP durch Ripple an institutionelle Kunden, der von einem Gericht im Juli 2023 für illegal erklärt wurde. Offenbar haben sie mit ihrem Verkauf mehr Geld gemacht als eine durchschnittliche Bank in einem Jahr.
Ripple erklärt in einem öffentlichen Gerichtsdokument, dass die Forderungen der SEC ungerechtfertigt seien. Sie argumentieren, dass die Strafe unverhältnismäßig hoch sei und dass es keine Gefahr einer Wiederholungstat gebe. Das klingt so, als würden sie sagen: "Hey, wir haben das Geld gemacht, lasst uns einfach weitermachen!"
Die SEC hingegen besteht darauf, dass Ripple Anleger geschädigt hat und dass eine einstweilige Verfügung gerechtfertigt sei. Doch Ripple winkt ab und behauptet, dass die SEC nicht genug Beweise habe, um solche Forderungen zu rechtfertigen.
Letztendlich bleibt es abzuwarten, wie dieses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ripple und der SEC enden wird. Vielleicht werden sie sich am Ende auf einen Kompromiss einigen, oder vielleicht wird dies zu einem Präzedenzfall für die Regulierung von Kryptowährungen in den USA. Aber eins ist sicher: Für Ripple ist das Tanzen mit der SEC auf dünnem Eis kein Zuckerschlecken.
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