Zins-Schock aus Neuseeland: Kiwi rutscht nach Notenbank-Entscheid ab
| |Übersetzung überprüftZum OriginalCommerzbank-Devisenexperte Volkmar Baur berichtet, dass die Reserve Bank of New Zealand ihren Leitzins bei 2,25 Prozent belassen hat. Der Neuseeland-Dollar (NZD) gab daraufhin rund 0,8 Prozent gegenüber dem US-Dollar nach. Die Märkte preisen inzwischen nur noch eine Zinserhöhung in diesem Jahr ein, nachdem die neue Gouverneurin Anna Breman Zufriedenheit mit der aktuellen Geldpolitik signalisiert hat. Die Commerzbank äußert Zweifel, dass die RBNZ die Zinsen überhaupt anheben kann, und erwartet anhaltenden Druck auf NZD/USD.
"Bei ihrer ersten geldpolitischen Sitzung in diesem Jahr hat die Reserve Bank of New Zealand ihren Leitzins unverändert bei 2,25% belassen. Der Kiwi reagierte etwas negativ auf die Entscheidung und verlor heute Morgen rund 0,8% gegenüber dem US-Dollar."
"Trotz weiterhin zu hoher Inflation – sie lag im letzten Quartal bei 3,1% und damit über dem Zielkorridor der Notenbank von 1–3% – zeigt sich die neue RBNZ-Gouverneurin Anna Breman offenbar zufrieden mit der aktuellen Geldpolitik. In den kommenden Monaten wird mit einem weiteren Rückgang der Inflation gerechnet, was es der Zentralbank nach eigener Einschätzung ermöglichen dürfte, die Zinsen noch länger unverändert zu lassen, um der Wirtschaft Zeit zur Erholung zu geben."
"Infolgedessen erwartet der Markt derzeit nur noch eine Zinserhöhung bis zum Jahresende, während zuvor zumindest eine Wahrscheinlichkeit von etwa fünfzig Prozent für einen zweiten Zinsschritt gesehen wurde. Wir bleiben zurückhaltend und rechnen damit, dass die wirtschaftliche Erholung etwas langsamer verlaufen dürfte, als von der Zentralbank angenommen."
"Wir sehen daher weiterhin das Risiko, dass die Zentralbank die Zinsen in diesem Jahr gar nicht anheben kann. In diesem Fall wäre der heutige Rückschlag bei NZD-USD lediglich ein Vorgeschmack, und wir erwarten, dass der Kiwi für den Rest des Jahres unter Druck bleibt."
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