WTI steigt, da Ängste vor Versorgungsunterbrechungen auf den Ölmarkt zurückkehren
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- WTI klettert auf ein Zwei-Wochen-Hoch, da erneute US-Iran-Spannungen die Sorgen um die Versorgung wiederbeleben.
- Iran droht mit der Schließung der Straße von Hormus nach der jüngsten Eskalation.
- EIA meldet den ersten Anstieg der US-Rohölbestände seit elf Wochen.
West Texas Intermediate (WTI) gibt am Mittwoch einen Teil seiner früheren Gewinne ab, bleibt jedoch unterstützt, da Versorgungsrisiken angesichts eskalierender Spannungen im Nahen Osten wieder auftauchen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert WTI bei rund 73,60 USD, ein Tagesplus von 2,20%, nachdem es auf ein Intraday-Hoch von 75,73 USD gestiegen ist, dem höchsten Stand seit zwei Wochen
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus hatte sich nach dem vorläufigen Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran im letzten Monat allmählich normalisiert. Die jüngste Eskalation hat jedoch diesen Optimismus zunichtegemacht und die geopolitische Risikoprämie zurück in die Öl-Märkte gebracht.
Der iranische Press TV berichtete unter Berufung auf eine informierte Quelle, dass Teheran die Straße von Hormus im Falle neuer Angriffe schließen werde.
Die Warnung folgte auf erneute Kämpfe zwischen den Vereinigten Staaten und Iran über Nacht, nachdem die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) Anfang der Woche Handelsschiffe auf dem strategischen Wasserweg angegriffen hatte.
Am Mittwoch erklärte US-Präsident Donald Trump während des NATO-Gipfels in Ankara, Türkei, dass das Waffenstillstandsabkommen mit Iran „vorbei“ sei. Reuters berichtete jedoch später unter Berufung auf eine mit den Gesprächen vertraute Quelle, dass Trump diese Äußerungen nicht wiederholt habe.
Die US Energy Information Administration (EIA) meldete zudem, dass die kommerziellen US-Rohölbestände in der Woche bis zum 3. Juli um 2,998 Millionen Barrel zugenommen haben, entgegen den Markterwartungen eines Rückgangs um 1,9 Millionen Barrel. Der Anstieg beendete eine zehnwöchige Phase sinkender Rohölbestände.
WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.
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