WTI-Rohöl zögert bei 67,00 USD, da Iran-Spannungen den Tarifdruck ausgleichen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Rohöl zieht sich von Sechs-Monats-Hochs zurück, da geopolitische Risikoaufschläge auf frische Handelsunsicherheiten treffen.
- Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran stützen weiterhin das Rohöl, nachdem Trump Teheran ein Ultimatum von 10 bis 15 Tagen gesetzt hat, während die USS Gerald Ford-Trägergruppe in den Persischen Golf fährt und der Iran Live-Feuer-Übungen in der Straße von Hormuz durchführt.
- Trumps vorgeschlagene globale Zoll von 15% gemäß Abschnitt 122 des Handelsgesetzes, nachdem der Oberste Gerichtshof seine IEEPA-Zölle aufgehoben hat, weckt nachfrageseitige Bedenken, die das geopolitische Angebotsrisiko teilweise ausgleichen.
West Texas Intermediate (WTI) Rohöl befindet sich diese Woche zwischen konkurrierenden Kräften. Auf der Angebotsseite unterstützen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran weiterhin die Preise, nachdem Vizepräsident Vance Teheran beschuldigt hat, Washingtons rote Linien in Bezug auf sein Atomprogramm nicht zu beachten, und Berichte darauf hindeuten, dass das US-Militär auf mögliche Angriffe vorbereitet ist. Irans teilweise Schließung der Straße von Hormuz für Marineübungen hat die Sorgen um Angebotsunterbrechungen verstärkt, da täglich etwa 20 Millionen Barrel durch die Wasserstraße transportiert werden. Auf der Nachfrageseite hob das Urteil des Obersten Gerichtshofs mit 6 zu 3 am vergangenen Freitag die IEEPA-Zölle der Regierung auf, doch Trump kündigte schnell einen möglichen globalen Zoll von 15% gemäß Abschnitt 122 des Handelsgesetzes an, was die Unsicherheit in der Handelspolitik erhöht. Die Daten der US-Energieinformationsbehörde (EIA) der letzten Woche zeigten einen unerwarteten Rückgang von 9 Millionen Barrel im Vergleich zu den Erwartungen eines Anstiegs, während OPEC+ die Produktion im ersten Quartal stabil hält, was beides eine unterstützende Basis bietet.
Rückzug von 67,00 USD, da der Stochastische Oszillator in den überkauften Bereich drängt
Im Tageschart fiel WTI am Montag um 0,18%, trotz eines kürzlichen bullischen Kreuzungssignals des 50-Tage-Durchschnitts über dem 200-Tage-Durchschnitt, was einen Wechsel in der breiteren Trendstruktur bestätigt. Die Rallye vom Januar-Tief bei etwa 55,68 USD war stark und gewann in weniger als zwei Monaten über 20%. Der Stochastische Oszillator drängt in den überkauften Bereich, wobei die schnelle Linie die langsame Linie nach oben führt, obwohl der Abstand zwischen den beiden zu schrumpfen beginnt, was darauf hindeutet, dass das Momentum seinen Höhepunkt erreichen könnte. Die Kerze vom Montag zeigte einen kleinen Körper mit einem oberen Docht nahe 67,23 USD, was auf Verkaufsdruck bei der runden Zahl hinweist. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 67,00 bis 67,23 USD, wobei ein nachhaltiger Durchbruch über 70,00 USD das psychologische Niveau anvisiert; die Unterstützung liegt bei 65,00 USD und dann im Bereich von 63,00 USD, wo kürzlich eine Konsolidierung stattfand.
Rohöl Tages-Chart
WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.
Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.
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