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WTI-Preisprognose: Kurzfristiges Momentum verbessert sich über dem 21-Tage-SMA

  • WTI gibt am Freitag nach, nachdem es am Vortag um fast 4 % gestiegen ist, da die Märkte die US-Aufsicht über das venezolanische Öl neu bewerten.
  • US-Präsident Donald Trump signalisiert potenzielle Investitionen in Höhe von 100 Milliarden USD im venezolanischen Ölsektor und belebt die Sorgen über ein Überangebot.
  • Technisch verbessert sich das kurzfristige Momentum, aber der langfristige Trend bleibt fragil.

West Texas Intermediate (WTI) handelt am Freitag mit einer negativen Tendenz, nachdem es am Vortag solide Gewinne verzeichnete, da die Händler weiterhin die Auswirkungen der erhöhten US-Aufsicht über venezolanisches Öl nach den jüngsten militärischen Aktionen in Caracas bewerten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert WTI bei etwa 58,00 USD und gibt nach, nachdem es am Donnerstag fast 4% gestiegen war.

Das Engagement der USA könnte letztendlich die riesigen Ölreserven Venezuelas erschließen und zu einem bereits überversorgten Markt beitragen. US-Präsident Donald Trump wird später am Freitag mit Ölmanagern im Weißen Haus zusammentreffen. Trump schrieb auf Truth Social, dass „mindestens 100 Milliarden Dollar“ von großen US-Ölunternehmen in den Wiederaufbau der venezolanischen Öl-Infrastruktur investiert werden könnten.

Aus technischer Sicht stabilisiert sich der kurzfristige Ausblick für WTI, da der Tageschart zeigt, dass der Preis den 21-Tage Simple Moving Average (SMA) zurückgewinnt, während der Relative Strength Index (RSI) wieder über die 50-Schwelle gestiegen ist, was auf ein verbessertes kurzfristiges Momentum hinweist. Allerdings bleibt die breitere Struktur bärisch, da die längerfristigen gleitenden Durchschnitte weiterhin Aufwärtsversuche begrenzen.

Der 50-Tage-SMA bei etwa 58,34 USD fungiert als unmittelbarer Widerstand. Ein entscheidender täglicher Schlusskurs über diesem Bereich könnte die Tür zum 100-Tage-SMA bei etwa 60,13 USD öffnen, obwohl Verkäufer wahrscheinlich wieder auftauchen werden, da es wiederholt zu Ablehnungen von der psychologischen Marke von 60,00 USD gekommen ist.

Auf der Abwärtsseite bietet der steigende 21-Tage-SMA bei etwa 57,24 USD erste Unterstützung, gefolgt von der Zone bei 56,00 USD, wo Kaufinteresse aufgekommen ist.

Die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie liegt über der Signallinie nahe der Nulllinie, wobei das Histogramm im positiven Bereich breiter wird, was auf ein sich verstärkendes bullisches Momentum hinweist. In der Zwischenzeit deutet der Average Directional Index (ADX), der sich nahe 20 bewegt, darauf hin, dass der breitere Trend schwach bleibt, was das Risiko einer anhaltend unruhigen Preisbewegung hervorhebt.

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.

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